Filme, Serien und alles dazwischen

Bad Bedtime Storys

Ohne viele Worte, ab geht er, der Peter. Und den Anfang macht wie immer *Trommelwirbel*



New Girl
Staffel 3, Episode 4

Es war mal wieder ein Fest, soviel vorne weg. Im Prinzip könnte ich ein komplettes Review alleine mit wundervollen Nick Miller Momenten schreiben, doch wäre es fast schon zu kurz gefasst.
Nick und Jess sind jetzt einen Monat zusammen und verbringen nach wie vor viel Zeit im Bett. Nick ist einfach Nick und vermeidet es groß mit Jess über seine Gefühle und Wünsche zu reden, was Schmidt unter anderem dazu nutzt seinen Plan in die Tat umzusetzen die beiden auseinander zu bringen. Winston stört das alles weniger, hat er doch ganz andere Sorgen. Kater Ferguson braucht eine Frau, um ein richtiger Katzenmann zu werden.
Ich habe eigentlich nur einen großen Kritikpunkt an der Folge. Jess weiß, dass Schmidt sie und Nick auseinander bringen will und die Stimmung zwischen ihnen ist im Moment nicht die allerbeste und trotzdem glaubt sie Schmidt den Quatsch, den er über Nick und seine sexuellen Wünsche erzählt. Natürlich ist sie immer etwas naiv, doch aber bitte nicht SO naiv. Zumal sie Nick inzwischen doch besser kennen müsste und eben auch, was ihm im Bett gefällt. Doch das mag vielleicht meckern auf hohem Niveau sein.

In der letzten Woche hat Winston zwar etwas nachgelassen, doch in dieser Folge ist er wieder voll da. Wie fixiert er auf seinen Kater ist und dabei gar nicht merkt, dass eine Frau ihn anziehend findet ist wirklich lustig. Klar ist das alles etwas over the top, aber so funktioniert der Charakter einfach. Und zum ersten Mal wird das auch wirklich gut umgesetzt. Schade ist es, dass es so wenig geschafft wird das so einzubinden, dass er nicht an den Rand gedrängt wirkt. Zwar waren die Szenen mit Jess und Nick und auch das Loftmeeting nette und lustige Szene, doch laufen hier im Moment eher 2 parallele Storylines. Dabei ist die Serie eben immer dann besonders stark, wenn alle 5 Hauptcharaktere zusammen sind.

Nach dem Drama mit Schmidt in der letzten Folge ist Cece heute mal wieder Edelkomparse mit Hauptcastansprüche. Ihre Screentime beläuft sind auf wenige Sekunden. Und die schaffen es tatsächlich, dass ich ein ganz klein wenig Mitleid mit Schmidt empfinden kann, nachdem er mich über 20 Minuten nur genervt hat. Anstatt sich damit auseinander zu setzen, was er getan hat versucht er mit aller Macht seinen geliebten besten freund und Jess auseinander zu bringen, weil die beiden ihn daran erinnern, was er nicht mehr hat - eine glückliche Beziehung. Und das ist es, was mich so tierisch nervt. Er ist einfach ein unglaublich schlechter Freund. Schmidt ist wie ein kleines Kind, wenn er seinen Willen nicht bekommt.
Mit dem Ende der Folge kann man nur hoffen, dass er kapiert hat, dass er an seinem Elend ganz alleine Schuld hat und er nicht weiter versuchen wird die Beziehung von Nick und Jess zu sabotieren.

"It's been a month and I'm not scared."

Mein Lieblingspaar hat in der Folge eine Knallerszene nach der anderen. Es fängt schon damit an, dass sie, zum Leidwesen ihrer Mitbewohner, quer durch das Loft pimpern und dabei nur glücklich und verliebt wirken.
Auch Jesss Versuche Nick sexuell in Stimmung zu bringen (da der nicht mehr kann, weil Schmidt ihn zu sehr verunsichert hat) sind unglaublich komisch und süß.
Unterbrochen wird es nur dadurch, dass Nick nicht in der Lage ist Jess von seinen Problemen und Ängsten zu erzählen und es deshalb zum Streit kommt. Interessant, dass Schmidts Versuch, die Schwachstellen der beiden zu nutzen, um sie auseinander zu bringen genau das Gegenteil bewirkt. Nick öffnet sich Jess gegenüber und die beiden vertragen sich wieder.
Die wirklich schönste Szene kommt am Ende. Jess erzählt Nick, dass der letzte Monat der schönste in ihrem Leben war. Er entgegnet, dass es ihm auch so geht und sein Leben durch sie viel schöner und besser geworden ist und er noch nie so für eine Frau empfunden hat, wie für sie.
Wenn die beiden endlich vom "I like you a lot!" zum "I love you!" kommen wäre ich für den Moment wunschlos glücklich. Aber dat ist ja eine Serie und um das Thema wird sich sicher noch eine komplette Folge drehen. Aber solange sie mir einmal quer um den Kopf grinsen bringt bin ich gerne bereit noch ein bisschen zu warten. So bis übermorgen, oder so.

Und weil es so schön war der schönste Moment der wunderschönen Folge.

"This last month has been the best month of my life." - "Me too. I've never felt this way or had this with anybody. It's like there is this fog around my life, and with you all of the sudden it's gone."

Mich hat die Folge wieder auf voller Linie überzeugt. Neben der Hauptstoryline freue ich mich sehr, dass Winston in der Staffel so richtig schön in Fahrt kommt. Auch wenn sie die Katzenwitze sicher nicht mehr so lange machen werden. Irgendwann läuft auch das sich tot.

 

 

The Mentalist
Staffel 6, Episode 2

Ich sollte eine Sache wirklich endlich und ein für alle male lernen:
Es ist ein Krimi. Es ist Mentalist. Es hängt ein Zettel mit dem Text "Das Essen ist im Ofen" am Kühlschrank. Es wird nach einer Person in einem total leeren Haus gesucht
=> Natürlich befindet sich ein Körperteil, vorzugsweise der Kopf, im Ofen und natürlich wird das auch gezeigt. Bärks die 35262.

Lisbon wird körperlich unverletzt gefunden und muss sich nun mit den Folgen auseinander setzen. Patrick Jane versucht herauszufinden, wie Red John an seine Kindheitserinnerung gekommen ist, während das Team den Mord an einem Drohnenentwickler aufklären muss.

Der Fall der Woche ist im großen und ganzen wirklich nett. Das Opfer wirkt super sympathisch und bleibt es bis zum Ende. Aus ihm wird nicht, wie es doch öfter der Fall ist, am Ende noch eine Art Monster. Die Auflösung ist überraschend und passt einfach zur ganzen Geschichte.

Die Suche von Patrick Jane nach seiner ehemaligen Psychologin war eine schöne Idee im Serienkontext und erklärt das Mysterium, wie Red John an die Kindheitserinnerung gekommen ist doch wirklich gut. Nur leider wirkt alles weitere etwas zu konstruiert. Natürlich ist Sophie Miller tot und natürlich hat sie in ihrem Schreibtisch ein Diktiergerät, in dem es um eine Sitzung mit Red John geht, welches Patrick Jane auch findet. Ach ne, dat muss doch besser und anders gehen. Fand ich dann am Ende nicht gut.

Lisbons Traum war echt creepy und die Masse der vermeintlichen Red Johns in der Folge irgendwie witzig. Wie Grace völlig verwirrt ihrer Chefin erzählt, dass gerade 3 von der Liste im CBI-Gebäude sind war nicht ohne komik. Generell ist es interessant, wie sich das Team den Leuten gegenüber verhält. Schade ist hier eben auch, dass manches sehr gewollt wirkt. Aber na gut, muss man hier wohl im Moment mit Leben.
Und entweder Bertram ist Red John und ein wirklich guter Schauspieler, oder man kann nach seiner Reaktion auf den Tod von Partridge wirklich ausschließen, dass er Red John ist. Zumal das auch doof wäre. Dazu hatte der CBI-Chef einfach zu viele doch sympatische Szenen im Verlauf der Serie.

Schön waren die kleinen Momente um Rigsby, Van Pelt und Cho. Erst das Gespräch der beiden Männer, wer Red John sein könnte und Rigsbys Freude, dass er mit Cho einer Meinung ist. Diesen Tag wird er sicher rot im Kalender ankreuzen.
Und es sind wirklich nur kleine Dinge im Moment, aber trotzdem freue ich mich über alles, was Grace und Wayne angeht. Doch scheint es nach wie vor so zu sein, dass sie ihre Beziehung nicht öffentlich gemacht haben. Das wird sich aber ab der nächsten Folge wohl nicht mehr verheimlichen lassen.

Es war wieder eine gute Folge und ich mag Lisbons Umgang mit ihrem Wissen, aber auch ihre Angst, die es in ihr auslöst sehr gerne. Man merkt, dass gemeint war, als vor der Staffel gesagt wurde, dass die Serie einen anderen Schwung bekommen hat. Den merkt man doch sehr gut. Ob er mir grundsätzlich gefällt weiß ich noch nicht. Bin ich doch eher ein Fan von Monster of the Week Folgen.









Once Upon a Time
Staffel 3, Episode 2

Die Serie macht es mir im Moment wirklich nicht einfach. Ich mag nach wie vor die Charaktere und auch die Grundgeschichte, aber irgendwas vom Zauber des Anfangs ist einfach weg. Woran das liegt kann ich nicht mal wirklich sagen, aber das Universum ist einfach so riesig geworden, dass manches einfach zu gewollt und aufgesetzt wirkt.
Wirklich sauer bin ich über die Entwicklung von Snow. Ich mochte sie in der ersten Staffel unglaublich gerne, doch inzwischen fehlt ihr jegliches Feuer. Sie ist fast zum Hausmütterchen verkommen. Ich kann ihre Probleme verstehen, wenn es um Emma geht und ihre Hilflosigkeit, dass die eigene Tochter genauso alt ist, wie man selber und einen auch nicht als Mutter wahrnimmt, doch dachte ich, dass dieses Thema nicht so mit dem Holzhammer aufgearbeitet wird und es auch am Anfang der letzten Staffel schon als soweit erledigt betrachtet.

Der Inhalt der Folge ist schnell erzählt. Die Gruppe und Rumple suchen weiter nach Henry und müssen sich dabei mit ihrer Vergangenheit auseinander setzen. Dies gilt besonders für Emma und Rumple, die mit ihren Kindheitstraumata konfrontiert werden.
Das Thema Eltern und Kinder ist ein zentrales in der Serie und das ist ja auch nichts schlechtes, doch manchmal darf es einfach auch mal etwas weniger sein.
Dass Emma erst annehmen muss, dass sie eine Weise ist, um den Weg zu Henry zu finden wirkt auch im Kontext der Serie etwas falsch, hat sie sich doch schon immer so gesehen. Zwar hat sie ihre Eltern inzwischen gefunden, doch macht es das Gefühl in ihr drin doch auch nicht besser. Die Verweigerung der Tatsache mag jetzt sicher darin liegen, dass sie ihre Eltern nicht kränken will. Da macht es eine Snow auch nicht besser, die Emma völlig out of the blue bittet die Mum zu nennen.
Genauso nervig sind die ständigen Konflikte um den Weg, der gewählt wird um Henry zu finden. Wäre irgendwie großarig und weniger nervig, wenn sie lernen, dass das nur gemeinsam was werden kann.
Ich mag es ja kaum sagen, aber da ist mir in dem Kindergarten fast Regina am liebsten, die zwar nicht viel sagen darf, aber wenn ist ein schöner bissiger Kommentar von der Seitenlinie.
Das beste an der Folge ist sicherlich, dass Henry gar nicht zu sehen war. Mehr davon, bitte.
Die Storyline um Rumple macht auch noch lange keinen Spaß. Die Szene, als er sich seinen Schatten abgeschnitten hat und dieser seinen Dolch verstecken soll war zwar nett, aber ich brauche ganz ehrlich keine weitere Figur, die sich mit ungelösten Elternkonflikten rumschlagen muss.

Ich glaube, das beste an der Staffel ist im Moment die Grundidee aus Peter Pan einen skrupellosen Jungen zu machen, der mit den Figuren spielt. Der wird von dem Briten Robbie Kay auch wirklich großartig gespielt. Dazu finde ich es auch wunderbar, dass Hook eben nicht im Umkehrschluss der Gute wird, sondern sein Charakter einfach ambivalent ist, der in der Staffel wirklich besser zu werden scheint.

Ich hoffe alles in allem, dass die Serie es einfach schafft wieder mehr in Fahrt zu kommen. Sie ist nach wie vor tolle Unterhaltung, aber ich würde mir einfach wieder mehr von dem Märchenhaften wünschen, dass die Serie in der ersten Staffel ausgemacht hat. Auch die Geschichte in der Märchenwelt der Vergangenheit wirkte einfach nur noch reingequetscht und für den Kontext der Folge auch nicht wirklich von belang.
Und was der arme Charming wohl hat, mit seinem dollen Kratzer an den Rippen? Es wird auf jeden Fall nicht harmlos sein. Nicht dass am Ende eine Entscheidung getroffen werden soll. Zurück, weil er sonst stirbt oder Henry retten. Also ich wüsste, was ich wählen würde.

10.10.13 22:17

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