Filme, Serien und alles dazwischen

3-2-1- Alles wieder meins

Seit dem Wochenende haben laufen nun auch die neuen Staffeln The Mentalist und Once upon a Time und nun kann ich meine Reviews im Dreierpack abgeben.
Und ohne lang rumzupalabern geht es jetzt auch los.



New Girl
Staffel 3, Episode 3

Jess lädt Cece und Schmidt zu einem Doppeldate ein. Leider erzählt Schmidt kurz vorher Nick davon, dass er auch nach wie vor mit Elizabeth zusammen ist und der Abend endet mit gebrochenen Herzen und einer Drohung, die sicher noch für viel Ärger sorgen wird.
Winston muss in der Zwischenzeit einen Tisch frei halten.
Letztere Storyline ist auch der größte Schwachpunkt, wenn man das Little Brain von Schmidt mal außer acht lässt, der Folge. In den letzten beiden Folgen wirkte sein Wahnsinn noch wirklich charmant und unterhaltsam, doch hier schafft er es leider nicht wirklich auch alleine zu überzeugen. Zwar sorgte er für Lacher, aber seine Storyline war auch einfach zu banal und gewollt, um ihn irgendwie in die Geschichte zu verwickeln.

In der Folge kommen mal wieder alle schlechten Eigenschaften von Schmidt zu tragen. Sein Egoismus und seine Blödheit sorgen dafür, dass er am Ende ohne eine der beiden Frauen dasteht und wenn er nicht schnell umlenkt wohl auch ohne 2 seiner besten Freunde.
Zum einen zeugt es von nicht besonders großer Intelligenz gerade Nick davon zu erzählen, dass er Cece auch noch mit Elizabeth betrügt. Dieser hatte es in der ersten Staffel nicht mal 3 Sekunden vor Jess geheim halten können, dass Schmidt und Cece etwas miteinander haben. Inzwischen sind Jess und Nick ein Paar und so wird er noch weniger lügen.
Arschlochaktion Nummer 2 folgte, als er Cece erzählt, dass Nick Jess betrügen würde. Anstatt endlich selber reinen Tisch zu machen lässt er seinen Freund in einem schlechten Licht dastehen.
Wie wenig er schließlich einsieht, dass alles was passiert ist sein Fehler war wird am Ende sehr deutlich. Er verliert auch Elizabeth und macht am Ende Jess und Nick dafür verantwortlich und droht ihnen, dass er ihre Beziehung zerstören wird, weil sie an allem Schuld sind.
Schmidt merkt gar nicht, dass alles, was passiert ist sein Fehler war. Ich war nie ein großer Fan des Charakters, aber mit dieser Nummer wird es auch nie dazu kommen. Das Glück seiner Freunde zerstören zu wollen, weil man selber einfach nur unreif in Beziehungsdingen ist zeigt nur mal wieder, dass er einfach nur ein Arsch ist.
Wirklich leid tun mr hier Cece und Elizabeth. Wie Cece im Restaurant stand und weinte war wirklich traurig und in solchen Momenten mag ich sie auch wirklich.
Außerdem ist es sehr schade, dass Elizabeth damit wohl Seriengeschichte ist. Für mich war sie eh der bessere Partner für Schmidt. Aber am Ende kann man den beiden Frauen nur wünschen jemand besseren zu finden, als diesen Kasper.

Und wieder ist es Nick, der komplett zu überzeugen weiß. Hin und her gerissen zwischen seiner Freundschaft zu Schmidt und seiner Beziehung zu Jess versucht er das Beste zu tun. Und auch wenn er Schmidt glaubt, dass dieser niemanden verletzen wollte, entscheidet er sich am Ende doch für die Frau, die er liebt.

"There is nothing I know more than the fact that I want to be with you, Jess."

Nick is wirklich komplett all in und das merkt man in jeder Szene, die die beiden miteinander haben. In der letzten Folge, als Schmidt ihm noch Tipps geben wollte, wie man eine Frau in einer Beziehung behandeln soll, meinte er, dass er Jess beschützen wird, da sie jetzt seine old Lady ist. Und genau das tut er hier. Sei es, dass er seinen Finger in den Zigarettenanzünder steckt, damit beide den gleichen Schmerz fühlen oder er Cece das Herz brechen würde, damit Jess es nicht tun muss.
Zudem hat er auch keine wirkliche Angst vor Schmidts Drohung, da er weiß, wie stark seine Beziehung zu Jess ist.

Wie ich schon in meiner Review zur ersten Folge der Staffel gesagt habe, die Proleme fangen gerade erst an und das wird hier sehr deutlich. Zwar glaube ich keine Sekunde, dass Schmidt es wirklich schaffen wird, werden die nächsten Folgen sicher intressant werden.
Leider kann die Folge nicht komplett so überzeugen, wie die beiden davor.






The Mentalist
Staffel 6, Episode 1

Die Liste ist raus und damit sind die Spiele eröffnet.
Während das Team den Mord an einem reichen Geschäftsmann untersucht, der schon 2 Jahre zurück liegt kämpft Lisbon mit sich, ob sie das Wissen um die Liste für sich behalten soll. Womit wohl weder sie, noch Jane rechnen ist die Tatsache, dass die Liste sich schnell verkleinert.

Nachdem im Finale der 5. Staffel die Liste der 7 Verdächtigen veröffentlicht wurde setzt die Folge genau da an. Lisbon muss Jane das Versprechen geben niemanden etwas davon zu verraten, da jeder in Gefahrt ist, der davon weiß.
Problematisch finde ich, dass er versucht ihr ihr Vorgehen zu diktieren. Weshalb es auch auch nur vernünftig ist, dass sie zumindest Grace einweiht, um die 7 überwachen zu lassen. Dass am Ende alle von der Liste wissen ist sicher für den weiteren Verlauf das beste und legt den Grundstein für eine Staffel, die spannend werden wird.
Besonders interessant ist hier wohl der Fakt, dass der Fanfavorit für Red John als erstes eliminiert wird. Brett Partridge war wohl der perfekte Kandidat und steht nun nicht mehr zur Verfügung. Oder er hat seinen Tod inszeniert und ist es am End doch? Nein, wohl eher nicht. Einer weniger und es wird nicht weniger spannend.
Richtig creepy wird es am Ende, als auch noch Lisbon Opfer von Red John zu werden scheint. Wie er ihr Gesicht bemalt und sie wie tot am Boden liegt ist schon gruselig. Dass sie nicht tot ist dürfte klar sein. Wie schlimm es aber am Ende ist wird wohl die nächste Folge zeigen. Was in Janes Kopf vorging, als anstatt Lisbon Red John an ihrem Telefon war lässt sich nur vermuten. Wird aber wohl in Richtung "Scheiße" und "Verdammt" gehen.

Der Fall der Woche wirkt im ganzen Kontext der Red John Geschichte eher nebensächlich, aber immer noch Teil der Folge, ohne aufgesetzt zu wirken. Aber so sind die Fälle in den Red John-Folgen eh immer. Die Auflösung war aber am Ende einfach zu beiläufig, als ob Jane den Fall schon gelöst hatte, als er das Schild sah.

Mein Lieblingspaar bekommt auch seine kleinen Momente, die wirklich nett waren, wenn man auf die Kleinigkeiten achtet. Bei Grace hört es sich so an, als würden sie quasi zusammen leben und ihre Angst, dass er ihr Untreue vorwirft (pfui Wayne) und sie ihm deshalb von der Liste erzählt zeigt auch klar ihre Prioritäten. Der Job steht nicht mehr über ihrer Beziehung.

Die Folge setzt klar den Startpunkt für die kommende Staffel und dient als guter Prolog für die neuen Umstände, mit denen es das Team nun zu tun hat.


 

 


Once upon a Time
Staffel 3, Episode 1

Die Charmings und ihre größten Widersache sind auf dem Weg nach Neverland, wo alles anders und gefährlicher ist, als woanders. Wie wenig das Ganze wohl auf Dauer funktionieren wird schnell klar und am Ende ist es nur die Sorge um Henry, die zumindest 5 der 6 zusammen halten lässt. Rumple setzt sich schon zu Anfang ab und versucht sein Glück alleine.
Henrys Entführer erkennen schnell, dass sie reingelegt worden sind bezahlen ihren Fehler mit dem Leben. Während dessen versucht Henry Peter Pan zu entkommen und erscheint am Ende genauso doof, wie seine Kidnapper.
Außerdem versucht Neal mit Hilfe von Mulan, Aurora und Prinz Philip Kontakt zu Emma oder Henry aufzunehmen, da er im Verwunschenen Wald gefangen ist.

Dass die Kombination Charming, Snow, Emma, Regina, Rumple und Hook für viel Spannung (sowohl im Team, als auch von der Story her) war natürlich klar und so braucht es auch etwas, bis ich
verstanden habe, dass der plötzliche Gewaltausbruch eher mit der Meerjungfrau zu tun hat, als mit den wirklichen Spannungen.
Unterstützt wird die Stimmung an Board der Jolly Rogers noch durch den Sturm, der über dem Meer tobt.
Doch ist es am Ende nervig, wenn die Gutmenschen mit den Bösen um die Richtige Methode streiten, wie man mit gemeinsamen Gegnern umzugehen hat. Dass nicht immer der eine Weg der Richtige ist sollten doch alle Beteiligten inzwischen gelernt haben und so kann man für den weiteren verlauf nur hoffen, dass Emmas Ansprache etwas bringt und sich die restlichen 5 nicht ständig darum steiten, wer den nun den besseren Weg kennt.
Etwas deplaziert fand ich Emmas Vorwurf an ihre Eltern, dass sie Schuld an der Sache sind. Natürlich geht einem das "Alles wird gut" Getue mit Dauer auf den Keks, weil auch die beiden es inzwischen besser wissen müssten, aber Henrys Entführung und den vermeindlichen Tod kann man wohl schwer Snow und Charming anlasten.

Dass sich Rumple alleine auf den Weg macht ist wohl der beste Weg, um die Gruppe etwas zu entzerren und da sich die "Bösen" untereinander auch nicht grün sind. Dadurch werden die Spannungen nicht ins unermessliche getrieben und das Ganze wirkt weniger aussichtslos.
Um ihn herum wird ein neues Geheimnis aufgebaut und man darf gespannt sein, ob nicht Rumple selber am Ende ein verlorener Junge oder sowas in die Richtung gewesen ist. Doch erscheint es auch etwas übertrieben, dass er überall Feinde zu haben scheint.

Dass Henry mit seiner Naivität Peter Pan in die Falle gelaufen ist lässt mich nur jubeln. Ich weiß, es ist ein Kind denen soll man nichts böses Wünschen. Aber dieses Kind ist einfach nur nie Pest und auch wenn er das Herz hat, das am meisten glaubt, macht es ihn nicht weniger nervig. Eher im Gegenteil. Er kennt sich in Neverland überhaupt nicht aus und weiß gar nicht, was überhaupt vor sich geht, aber den anderen alles erklären und belehren wollen. Hoffentlich wird er endlich mal richtig auf die Schnauze fliegen.

Wer mir in dieser Folge überraschend gut gefallen hat war Hook. Wenn er mal nicht geschlagen wird, sondern wirklich handeln und mit den anderen agieren darf wirkt er doch ganz gut. Bitte mehr davon.
Ein weiterer nerviger Punkt war die Aktion von Emma ins Wasser zu springen und dabei natürlich fast drauf zu gehen. Soviel Dramatik hätte es dann wirklich nicht gebraucht.

Leider ging die Geschichte in verwunschenen Wald fast komplett unter und hier hoffe ich echt, dass diese Geschichte zu was führen wird und am Ende gut mit der anderen zusammen gefügt wird. Schön ist es aber, dass es ein Wiedersehen mit Mulan, Aurora, Prinz Philip und Robin Hood gab. So komplett ohne die ganzen tollen Märchencharaktere würde es einfach weniger Spaß machen. Auch wenn mir persönlich die Stadt schon fehlt.

So alles in allem war es ein netter Auftakt, aber eben auch nicht mehr. An die neuen Gegebenheiten muss man sich erst mal gewöhnen und ich hoffe, dass man es gut machen wird. Die Voraussetzungen für eine gute Staffel sind gegeben und wen es nach mir geht darf man ruhig ohne Henry wieder gehen. Das wird wohl immer mein größter Kritikpunkt sein. Eigentlich sollten alle froh sein, dass er weg ist.

3.10.13 13:25

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