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Die Unfassbaren - Now you see me

Nach den ganzen Listen heute mal wieder ein Review von einem Film, den ich schon lange gucken wollte und endlich den Weg ins Kino gefunden habe.
4 mehr wenig erfolgreiche Straßenmagier (Dany, Henley, Jack und McKinney) werden angeheuert um gemeinsam mehrere Shows in den USA zu machen, in der ihre speziellen, magischen Schwerpunkte genutzt werden sollen. Wofür wird schnell klar. Während ihrer ersten Show in Las Vegas rauben sie in Paris eine Bank aus. Wie das geht? Tja, auch wenn man es im Film sehr schnell erklärt bekommt, aber ich werde es hier nicht tun.
Auf jeden Fal ruft die Aktion das FBI und Interpol in Form von Dylan Rhodes und Alma Dray auf den Plan. Außerdem sind noch ein Gönner der 4 und ein Zaubereientzauberer mit von der Partie.
Wie das alles zusammen hängt und wer jetzt welche Rolle spielt werde ich natürlich nicht verraten, weil es dem Film die ganze Spannung und Freude nimmt.
Ein wirklicher Pluspunkt des Filmes ist, dass alle Schauspieler wirklich großartig sind und gerade die Charakter der beiden Polizisten und der 4 Magier sympatisch sind, so dass man nie Partei für eine Seite ergreifen kann. Dadurch lässt man sich einfach mitreißen und malt sich kein schwarz-weiß Bild.
Die Besetzung ist allein von den Namen her schon toll. Ganz vorne steht dabei natürlich Sir Michael Caine, der einfach immer wundervoll ist. Aber auch Mark Ruffalo, der schon als Hulk super war, spielt seine Rolle als FBI-Agent sehr überzeugend und wird dabei von Mélanie Laurent gut und süß unterstützt.
Die 4 Unfassbaren werden von dem erwachsen gewordenen Jesse Eisenberg (Dany), Isla Fisher (Henley), Woody Harrelson (McKinney) und dem kleinen von James Franco Dave Franco (Jack) gespielt und geben ein sehr stimmiges Quartet ab.
Abgerundet wird die ganze Truppe noch durch Morgan Freeman.
Es wird auch vor einer Show nie verraten, was der Plan ist und was passiert. So baut sich die Spannung nicht dadurch auf, dass man den Plan kennt und auf den Punkt wartet, an dem etwas schief geht, sondern zusammen mit dem Publikum im Saal die Shows sieht und sich das Bild erst nach und nach aufbaut, bis es zur großen Auflösung kommt. Wie groß sie dann ist liegt wohl bei jedem selber, für mich war sie nicht soo groß, aber dennoch beim ersten gucken stimmig.
Es kommt auch nie Langeweile auf und wirkliche Kritik habe ich auch nur einer Szene, als es in New York zu einer viel zu langen Verfolgungsjagd kommt. Gut, ich bin generell kein Fan solcher Szenen, auch wenn sie noch so gut inszeniert sind. Und die daraus resultierende, vermeindliche Wendung birgt am Ende nichts neues.
Generell erfindet der Film das Rad sicher nicht neu, nutzt aber das Bekannte wunderbar und durchdacht. Auch wenn nicht alles überrascht hat man 2 Stunden wirklich tolle Unterhaltung, die es sicher lohnt auch ein 2. oder 3. Mal geguckt zu werden. Besonders weil man dann auf ganz andere Dinge achten kann.
Ich gebe gerne 8 weiße Kaninchen in Zylindern.

14.8.13 00:40

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