Filme, Serien und alles dazwischen

All the super Ladys...

Nach den Männern folgen nun die Damen. Also zumindest die, von denen ich glaube, dass sie zu den besten gehören, die man im TV zu sehen bekommt.
Die Wahl fiel hier sogar leichter, da es leider weniger gute Frauenrollen im Fernsehen gibt, als Männer. Und wenn man sich die momentane Fernsehlandschaft ansieht wird es wohl nicht besser werden. Was im Moment an Frauenfiguren zu finden ist, ist meist einfach nur traurig und nervig. Überspannte Weiber, die man eher hassen, als lieben kann.
Aber darum geht es hier ja nicht. Hier kommen die tollsten, besten, supersten, großartigsten und überhaupt Damen aus Serien der letzten 20 Jahre (1993-2013).

 

PLATZ 10

Sie ist böse, sie ist gemein, politisch unkorrekt und eigentlich ständig betrunken. Aber sie macht Spaß. Maryann Thorpe ist getrieben vom Rachegedanken an ihrem Exmann. Ihm das Leben schwer zu machen ist ihr Sauerstoff und sorgt für ungemein viel Spaß. Egal ob sie unnötig Geld auf seine Kosten ausgibt oder ihm den Pool zubetoniert, sobald Maryann zu einer ihrer Aktionen ansetzt kommt die Serie richtig in Schwung und gewinnt viel an Humor.
Als beste Freundin von Cybill ist sie zwar nur der Sidekick, aber was für einer. Maryann ist ein Scene stealer und drängt die eigentliche Hauptfigur immer in den Hintergrund. Ohne sie wäre die Serie lange nicht so lustig und schon gar nicht so böse.
Doch Maryann ist nicht einfach nur so eindimensional gestrickt. Sie ist auch eine tolle Freundin und liebende Mutter. Man hat ihr nicht oft schwache Momente gegeben, aber in denen überzeugt sie genauso, wie in allen anderen.
Gespielt wird Maryanne von der großartigen Christine Baranski, die mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert, wenn ich sie woanders sehe, weil ich dann an Maryann denken muss.

PLATZ 9
Dana Scully war meine erste Serienheldin. Als skeptische Partnerin von Spooky Mulder und Wissenschaftlerin war sie The Voice of Reason in der Serie, war dabei aber nie nervig oder streberhaft. Anfangs noch getrieben von ihrer Aufgabe Mulder im Auge zu behalten werden die beiden schnell ein super Team. Im Verlauf der Serie muss Scully viele Schicksalsschläge hinnehmen, doch gibt sie nie auf. Und das macht aus ihr auch einen so tollen Charakter. Trotz allem kämpft sie für die Dinge, an die sie glaubt und für die Menschen, die sie liebt.
Auch wenn sie auf den ersten Blick unterkühlt wirkt ist Scully ein sehr warmer Mensch, mit einem tollen Humor. Sie ist kein Weibchen, die Mulder nach dem Mund plappert, sondern immer ihren eigenen Kopf hat.

PLATZ 8

The Girl who waited ist der wohl beste, weibliche Companion in Doctor Who in der Neuauflage und eigentlich für mich auch der ganzen Serie. Als sie ein kleines Mädchen war, war sie der erste Mensch, auf den der 11. Doctor gestoßen ist. Er wollte das verwaiste Mädchen eigentlich mitnehmen, doch die Tardis kam erst Jahre später wieder zurück, als Amy schon längst erwachsen war. Was der Doctor jetzt vorfindet ist eine junge Frau, die ihr Erlebnis in der Kindheit schwer geprägt hat und sogar beim Psychologen war, da ihr niemand geglaubt hatte. Schließlich landen keine Außerirdischen in blauen Telefonzellen in englischen Dörfern.
Auch wenn das beste an Amy sicher ihr Verlobter/Ehemann Rory ist, so ist auch Amy alleine toll. Sie ist abenteuerlustig und sehr furchtlos. Am Anfang wirkt sie immer etwas so, als wäre sie gefühlsmäßig eher distanziert und so ein bisschen fragt man sich, was sie mit Rory eigentlich will, doch je länger auch Rory mit ihr und dem Doctor unterwegs ist, umso mehr bröckelt auch Amys Panzer. Ihre Liebe zu Rory macht sie glaubwürdig, auch wenn sie ihre Gefühle immer etwas zu verstecken versucht.
Während der Zeit mit dem Doctor muss sie viele Schicksalsschläge hinnehmen, wie Rorys Tod (oder mehrere davon) oder den Verlust ihrer Tochter, doch sie verliert nie ihre Neugierde auch nie die Hoffnung.
Ihre größte Tat ist es, dass sie sich am Ende für ein Leben mit Rory entscheidet und gegen das Reisen mit den Doctor. Als sie glaubt, dass sie ihn erneut verloren hat geht sie zu ihm, auch wenn das bedeutet, dass sie den Doctor und auch ihre Tochter (inzwischen in Form von River Song) nie wieder sehen wird. Sie kann nicht ohne ihren Mann sein. Und damit wurde sie endgültig zu meinem Lieblingscompanion in weiblich.

PLATZ 7

Ich gebe zu, ich meine hier speziell die Abby aus den Staffeln 6 bis 9, da ich die danach etwas aus den Augen verloren habe und sie mich nicht dazu bekommen hat, dass ich ER wirklich komplett bis zum Ende verfolge, aber diese ist großartig.
Abby ist in dieser Liste wohl die düsterste Person. Geschuldet natürlich dem Format Dramaserie ist sie voll mit Problemen, die ernsthaft thematisiert und gezeigt werden. So ist sie Alkoholikerin, kommt aus einer kaputten Familie, mit einer psychisch kranken Mutter und ist zu dem geschieden. Meist wirkt sie sehr ernst und auch etwas maulig, doch kommen immer wieder die Momente durch, in denen sie sehr herzlich und fröhlich ist. Gerade diese Mischung macht sie für mich zu einem tollen Charakter. Ihre Figur erlebt viele Höhen und Tiefen, doch wird sie nie unsympathisch.
Besonders in ihrer Freundschaft (und später auch Beziehung) zu Carter  kommen viele tolle Facetten zum Vorschein, die Abby für mich so toll machen. Auch sie kämpft für das, was sie möchte, ist dabei aber nie naiv, sondern mitunter brutal ehrlich und realistisch.

PLATZ 6

Das Leben von Charlotte "Chuck" Charles beginnt erst so richtig mit ihrem Tod. Umgebracht auf einer Kreuzfahrt wegen ein paar goldenen Affen bekommt sie durch Ned eine zweite Chance. Doch niemand darf das wissen.
Vor ihrem Tod hinderten sie ihre Tanten daran ihr Leben zu genießen, jetzt ist es der Fakt, dass sie eigentlich Tod sein sollte. Ihre Tanten darf sie nie wieder sehen, den Mann, den sie liebt darf sie nie wieder berühren, ohne dass sie wieder sterben würde und wirklich weg kann sie auch nicht, da sie ja eigentlich nicht mehr am Leben sein dürfte. Doch hier kommt das tolle an Chuck zum Vorschein, ihr unerschütterlicher Optimismus lässt sie aus der Situation das beste machen. Ihre Abenteuer erlebt sie, indem sie mit Ned und Emerson auf Verbrecherjagd geht, sie und Ned schaffen es trotz allem immer wieder Wege zu finden, um sich nahe zu sein und dank Olive kann sie sich weiter um ihre Tanten kümmern.
Chuck ist sehr intelligent, hat ein großes Herz und einen hoch ausgeprägten Sinn Gerechtigkeit. Sie ist unglaublich liebenswert und manchmal auch etwas penetrant, wenn es darum geht ihren Dickkopf durchzusetzen. Doch alles, was sie tut, macht sie für die Menschen die sie liebt.

PLATZ 5

Der Geek in der Liste. Jess Day hat eine ganz große, ausgeprägte Meise. Aber diese macht sie auch gleichzeitig sehr sympathisch. Sie hat unglaublich viele Macken und auf den ersten Blick mag sie auch einfach nur nervig wirken, aber wenn man es ein paar Folgen schafft die Serie zu gucken, dann findet man einen einfach großartig süßen Charakter, denn eigentlich ist Jess mit all ihren Macken einfach nur Liebenswert. Sie singt gerne, liebt Filme und setzt sich in ihrem Job als Lehrerin für die Kinder ein, die es schwer haben. Mit ihrem großen Herzen schafft sie es schnell die Menschen und besonders ihre 3 Mitbewohner für sich zu gewinnen. 
Außerdem ist sie sehr emotional und versteckt ihre Gefühle nicht vor anderen.
Jess ist sehr penetrant, wenn es darum geht anderen ihre Meinung mitzuteilen, doch meint sie das nie böse, sondern will nur helfen. Als sie sieht, dass Nick in sein Unglück rennt, da er zurück zu seiner Ex geht, tut sie alles, um ihn daran zu hindern. 
In ihrer Freundschaft zu Nick kommt auch ihre verletzliche Seite immer wieder zum Vorschein. Bei ihm kann sie so sein, wie sie ist und dankt es ihm mit bedingungsloser Freundschaft. Und so wie Nick, wächst auch Jess an dieser Freundschaft.  
Wenn es um Männer geht hat sie oft Pech und so ist es auch nicht verwunderlich, dass auch sie lange braucht, bis sie sich ihre Gefühle gegenüber Nick eingestehen kann und letztendlich den Schritt wagt ihre Freundschaft auf eine neue Ebene zu bringen.

PLATZ 4

Claire ist das sprichwörtliche "Harte Schale, weicher Kern". Erzogen von ihrem Vater und großgeworden in einer Männerwelt ist sie nicht besonders weiblich. Dreckige Kleidung und abgebrochene Fingernägel sind ihr egal. Am wohlsten fühlt sie sich auf dem Rücken von Pferden und als Leiterin ihrer Farm Drovers zeigt sie der Männerwelt im australischen Outback immer wieder, dass man mit ihr zu rechnen hat.
Das tolle an Claire ist, dass sie so gar kein Weibchen ist. Ihr Dickkopf macht sie sympatisch und wie auch viele andere Damen in der Liste kämpft auch sie für das, was sie liebt. Männern gegenüber ist sie eher skeptisch. Als sie sich doch einem Mann öffnet geht das ganz kräftig nach hinten los und am Ende steht sie ohne Mann, aber mit Kind da. Die Geburt ihrer Tochter Charlotte macht aber auch Claire etwas weicher. Schließlich erkennt sie auch, dass Alex, ihr Freund schon aus Kindertagen, ihre große Liebe ist und die beiden werden ein Paar.
Ein Grund, warum sie wohl immer einen hohen Platz in dieser Liste haben wird ist wohl auch, dass es die erste und bisher auch einzige Serienfigur ist, die innerhalb der Serie meine liebste war und gestorben ist. Der Tod von Claire McLeod am Ende der 3. Staffel hat mich 2 Folgen lang Rotz und Wasser heulen lassen.

PLATZ 3

Als Frau in den 70ern hatte frau es nicht leicht, schon gar nicht, wenn man bei der Polizei gearbeitet hat, doch Annie scheint das nichts auszumachen. Sie versucht die Männer im Revier zu ignorieren, wenn sie sich über sie lustig machen oder ihr auch mal sexuell etwas zu nahe treten. Annie ist der wohl stärkste Charakter in der Serie, da einfach immer sie selbst bleibt und immer für das eintritt, was sie glaubt.
Auch wenn sehr schnell klar ist, dass Annie sich sehr zu Sam hingezogen fühlt, beeinträchtigt das nicht ihr handeln. Die Liebe lässt sie nicht dumm werden. So gerne sie Sam auch hat, doch folgt sie ihm nicht blind. Sie lässt sich auch erst 100% auf ihn ein, als er sich für sie und ihre Zeit/Welt entschieden hat.
Beruflich hat sie mitunter mehr Eier, als ihre männlichen Kollegen und so steigt sie auch im Laufe der Serie auf und wird ein festes Mitglied der Einheit.
Annie ist klug (Uniabschluss in Psychologie), lieb und ist einfach nur sympathisch. Eigentlich wirkt auch sie etwas so, als wäre sie in der falschen Zeit gefangen, doch sie beschwert sich nie, sondern macht aus dem, was sie vorfindet das beste. Zudem hat sie auch den Ehrgeiz anderen zu beweisen, dass sie mehr kann und ist, als nur die hübsche junge Frau.

PLATZ 2

Grace VanPelt ist der Charakter in der Liste, der die größte Wandlung durchgemacht hat. Am Anfang der Serie ist sie die neue im Team. Die junge, etwas naiv wirkende Grace, die an Geister und Hexen glaubt wandelt sich im Laufe der Zeit zu einer taffen jungen Frau, der man nicht mehr so leicht etwas vormachen kann. Sie wird härter und neigt mitunter zu Ausrastern. Dass ihr Verlobter sie benutzt hat und sie ihn erschießen musste hat Grace verändert, doch davon hat sie sich nicht unterkriegen lassen.
Sie ist sehr ehrgeizig und versucht sich immer wieder vor ihren Boss zu beweisen. Auch wenn sie auf den ersten Blick wie das typische Weibchen wirkt ist Grace alles andere als ein Modepüppchen. Das ist auch ein schöner Wiederspruch in der Figur. Für mich gehört Amanda Righetti zu den schönsten Frauen im Fernsehen, doch wird Grace eben nie darauf reduziert. Dass sie hübsch ist wird eher von Rigsby thematisiert, der hoffnungslos in sie verliebt ist, als von anderen.
In ihrer Liebe zu Rigsby versucht sie den Verstand über das Herz zu stellen, da sie eben nicht zusammen sein dürfen, doch gelingt ihr das nie so ganz und selbst als sie heiraten will wird deutlich, wem ihr Herz eigentlich gehört.
Natürlich ist meine Begeisterung für Grace auch Teil meiner Begeisterung für das Paar Rigsby/VanPelt, doch auch alleine macht Grace mir als Zuschauer Spaß.
Während der Schwangerschaftspause von Amanda Righetti war sie ein paar Folgen nicht zu sehen und dadurch war auch zu merken, wie seltsam es ohne sie ist. Grace ist zusammen mit Rigsby ein bisschen das Herz der Serie. Aber auch eine Art Ruhepol.

PLATZ 1

Lorelai Gilmore ist einfach großartig. Sie trägt ihr Herz auf der Zunge, hat ein großes Herz, ist unglaublich witzig, intelligent und hat ein größeres Wissen über Filme und Serien, als ich.
Den goldenen Löffel hat sie gegen Plastebesteck eingetauscht und lebt ihr Leben so, wie sie es für richtig hält. Sie lässt sich von niemandem sagen, wie sie zu leben hat. Doch dabei ist sie nicht egoistisch, sondern immer besorgt um ihre Lieben.
Es gibt 2 Menschen in ihrem Leben, für die sie alles tut. Ihre Tochter Rory und ihren Freund Luke. In Kombination mit letzterem gefällt sie mir auch am besten.
Ihre quirlige Art sorgt dafür, dass sie in Stars Hollow sehr beliebt ist. Und nicht nur bei ihren Nachbarn, auch den Männern verdreht sie Reihenweise den Kopf, doch letztendlich will sie nur einen. Auch wenn es lange dauert, bis sie sich ihre Gefühle für Luke eingesteht.
Dass sich Lorelai in der Popkultur unglaublich gut auskennt macht sie für mich noch viel sympathischer, als ohnehin schon.
Und auch wenn sie oft wie der pure Sonnenschein wirkt, so hat auch Lorelai ihre Momente, in denen sie schwach ist und in denen sie Hilfe braucht. Die Beziehung zu ihren Eltern ist nicht die beste und die daraus resultieren immer wieder Konflikte. Doch dass sie es alleine, ohne ihren Namen und ohne die Hilfe ihrer Eltern schaffen will macht sie nur noch mehr liebenswert.
Lorelai lebt ihr Leben und kämpft dafür. Dabei macht sie mir als Zuschauer Spaß und mit ihrer ganzen Art ist meine Nummer 1.

Auch hier seien noch die genannt, die es nicht in die Liste geschafft haben: Liz Lemon (30 Rock), Donna (That 70's Show), Teresa Lisbon (The Mentalist), Claire Fisher (Six Feet Under) und all die anderen, die ich auch sicher hier vergessen habe.

15.8.13 22:18, kommentieren

Abra Kadabra

... oder
Die Unfassbaren - Now you see me

Nach den ganzen Listen heute mal wieder ein Review von einem Film, den ich schon lange gucken wollte und endlich den Weg ins Kino gefunden habe.
4 mehr wenig erfolgreiche Straßenmagier (Dany, Henley, Jack und McKinney) werden angeheuert um gemeinsam mehrere Shows in den USA zu machen, in der ihre speziellen, magischen Schwerpunkte genutzt werden sollen. Wofür wird schnell klar. Während ihrer ersten Show in Las Vegas rauben sie in Paris eine Bank aus. Wie das geht? Tja, auch wenn man es im Film sehr schnell erklärt bekommt, aber ich werde es hier nicht tun.
Auf jeden Fal ruft die Aktion das FBI und Interpol in Form von Dylan Rhodes und Alma Dray auf den Plan. Außerdem sind noch ein Gönner der 4 und ein Zaubereientzauberer mit von der Partie.
Wie das alles zusammen hängt und wer jetzt welche Rolle spielt werde ich natürlich nicht verraten, weil es dem Film die ganze Spannung und Freude nimmt.
Ein wirklicher Pluspunkt des Filmes ist, dass alle Schauspieler wirklich großartig sind und gerade die Charakter der beiden Polizisten und der 4 Magier sympatisch sind, so dass man nie Partei für eine Seite ergreifen kann. Dadurch lässt man sich einfach mitreißen und malt sich kein schwarz-weiß Bild.
Die Besetzung ist allein von den Namen her schon toll. Ganz vorne steht dabei natürlich Sir Michael Caine, der einfach immer wundervoll ist. Aber auch Mark Ruffalo, der schon als Hulk super war, spielt seine Rolle als FBI-Agent sehr überzeugend und wird dabei von Mélanie Laurent gut und süß unterstützt.
Die 4 Unfassbaren werden von dem erwachsen gewordenen Jesse Eisenberg (Dany), Isla Fisher (Henley), Woody Harrelson (McKinney) und dem kleinen von James Franco Dave Franco (Jack) gespielt und geben ein sehr stimmiges Quartet ab.
Abgerundet wird die ganze Truppe noch durch Morgan Freeman.
Es wird auch vor einer Show nie verraten, was der Plan ist und was passiert. So baut sich die Spannung nicht dadurch auf, dass man den Plan kennt und auf den Punkt wartet, an dem etwas schief geht, sondern zusammen mit dem Publikum im Saal die Shows sieht und sich das Bild erst nach und nach aufbaut, bis es zur großen Auflösung kommt. Wie groß sie dann ist liegt wohl bei jedem selber, für mich war sie nicht soo groß, aber dennoch beim ersten gucken stimmig.
Es kommt auch nie Langeweile auf und wirkliche Kritik habe ich auch nur einer Szene, als es in New York zu einer viel zu langen Verfolgungsjagd kommt. Gut, ich bin generell kein Fan solcher Szenen, auch wenn sie noch so gut inszeniert sind. Und die daraus resultierende, vermeindliche Wendung birgt am Ende nichts neues.
Generell erfindet der Film das Rad sicher nicht neu, nutzt aber das Bekannte wunderbar und durchdacht. Auch wenn nicht alles überrascht hat man 2 Stunden wirklich tolle Unterhaltung, die es sicher lohnt auch ein 2. oder 3. Mal geguckt zu werden. Besonders weil man dann auf ganz andere Dinge achten kann.
Ich gebe gerne 8 weiße Kaninchen in Zylindern.

1 Kommentar 14.8.13 00:40, kommentieren

10 Charaktere in männlich, die aus mir ein Fangörl machen...

...na gut, so schlimm ist es sicher nicht, aber die folgenden 10 fiktiven Charakteren aus Fernsehserien gehören für mich zu den besten, die es im Fernsehen gibt oder gab. Da ich mich lediglich auf 10 beschränken wollte sind leider viele rausgefallen, die es verdient hätten in der Liste zu sein. Es gibt soviele tolle männliche Seriencharaktere und da fällt die Wahl doch schwer.

PLATZ 10

Für die meisten ist er Iron Man, für einige noch Sherlock Holmes, doch für mich wird Robert Downey jr. immer eins sein: Larry Paul.
Als ich ein Teenie war habe ich Ally McBeal geliebt und auch wenn ich die Serie heute vielleicht etwas weniger mag als damals, aber eine Liebe ist geblieben – die zu Larry Paul.
Sein Auftauchen in der 4. Staffel läutete eine Ära in der Serie ein, die leider viel zu schnell zu Ende ging und dessen Ende auch einfach nur blöde war. Schuld daran war die Drogensucht von Robert Downey jr.. Was blieb war eine mehr als unterirdische 5. Staffel und ein Charakter, der bis heute zu den besten im TV gehört.
Larry Paul ist charmant, witzig und klug und ich fand immer, dass er an Ally McBeal vergeudet ist. Deswegen habe ich die beiden auch nie als Paar geshipped, sondern immer nur gehofft, dass die beiden zusammen bleiben, damit er in der Serie bleibt, da er eine unglaubliche Ausstrahlung hat, der frau sich so schwer entziehen kann. Außerdem entpuppt er sich im Laufe der Zeit als liebender Vater, der für seinen Sohne seine große Liebe verlässt.
Wie schon erwähnt, sein Ende war ganz großer Mist, aber die Zeit, die er da war hat Larry sie Serie ungemein bereichert.

PLATZ 9

Wenn es einen Traumehemann gibt, dann ist es wohl Paul Buchman. Er liebt seine Ehefrau über alles und hält alle ihre Macken und Neurosen aus. Sein Hund ist wie ein Kind für ihn und trotz seiner durchgeknallten Familie liebt er sie alle.
Paul Buchman ist einfach wundervoll. Sein Humor ist großartig, sein ganzes Wesen strahlt eine Ruhe aus, bei der frau sich nur wohl fühlen kann und ich kann mich nicht erinnern, dass es für mich jemals die Situation gab, in der ich sein Handeln negativ fand. Er ist der Mann von nebenan, der auf den ersten Blick einfach nur ganz normal wirkt, aber dieses eben auf den 2. Blick ihm zu einem tollen Charakter macht.
Zudem spielt Paul Reiser ihn mit einer Natürlichkeit, die seine Figur komplett rund macht. Was ihn am Ende so toll macht kann ich gar nicht komplett beschreiben, da man es sehen und erleben muss. Ich glaube viele Frauen kommen in der Serie an den Punkt, an dem sie Paul gerne mit nach Hause nehmen wollen. Und sei es nur seine unglaubliche Bescheidenheit, da er alleine Milch als das perfekte Beispiel für seinen Besitz ansieht oder Komplimente macht die "Du hast so eine bestimmte Duheit!" lauten. 
Auf jeden Fall ist er der Hauptgrund, warum die Serie schon seit ewigen Zeiten zu meinen Liebsten gehört.

PLATZ 8

Was heute Nick Miller ist, war in den 90er Jahren Chandler Bing. Ein Mann, der wohl eher wie ein Loser und nicht wie toller Hecht wirkt. Deren Komplexe sicher vom Weltall aus zu sehen sind und der einfach der Clown ist und nicht der Weiberheld, der er aber doch ganz gerne sein möchte. Chandler ist innerhalb der Serie einfach eine Konstante. Während alle anderen mal mehr oder weniger nerven oder einfach komplett verhunzt werden ist Chandler immer er selbst, auch wenn sein äußeres in jeder Staffel anders ist. Und während er in der ersten Hälfte der Serie einfach versucht sein Glück zu finden, versucht er es in der zweiten mit Monica festzuhalten.
Die Figur ist natürlich auch eine, die mir vom Charakter her sehr zusagt. Nett, nicht dumm und einen Humor, der mich anspricht. Chandler hat es also gar nicht schwer, sich in mein Herz zu spielen. Da für ihn seine Freunde auch seine Familie ist kümmert er sich sehr um sie, was nur für ihn spricht. Und zusammen mit Monica gibt er auch ein sehr schönes Paar ab, in deren Beziehung er zwar nie die Hosen anhat, aber auch nicht wie ein Pantoffelheld wirkt. Seine Tollpatschigkeit ist liebenswürdig und wirkt eigentlich nie aufgesetzt. Und wie auch sein Bruder im Geiste (Nick), so hat auch Chandler Probleme in die Gänge zu kommen und über seine Gefühle zu reden.
Er ist auf jeden Fall mit ein Grund, warum es sich lohnt die Serie zu gucken und es auch dem Ende der Serie, vor rund 10 Jahren es immer wieder zu tun.

PLATZ 7

Wayne Rigsby ist einfach ein großer Knuddelbär. Wie viele Männer in dieser Liste hat er etwas leicht trotteliges an sich, was aber auch ihn liebenswert macht.
Rigsby steht konsequent für 2 Dinge ein: die Menschen, die er liebt und das Gesetz. Ersteres sorgt für eine der schönsten Liebesgeschichten im aktuellen Seriengeschehen und letzteres zeigt immer wieder, dass er ein guter und ehrlicher Mann ist.
In seiner Liebe zu seiner Kollegin Grace Van Pelt kennt er kein Grenzen. Es ist immer wieder einfach nur knuffig und ab und an mal traurig mit anzusehen, wie oft sein Handeln und seine Stimmung von seiner Beziehung zu ihr bestimmt wird. Dass er auch er in Sachen Liebe eine Wurst ist wird immer wieder deutlich. Über die gesamten 5 Staffeln will er nur sie, auch wenn die ein oder andere Dame dann doch mal näher an ihn ran darf, aber oft leugnet er es auch einfach. Was auch wieder mit seinem Sinn für Regeln zusammen hängt. Grace ist eine Kollegin und damit tabu. Die Zerissenheit zwischen Herz und Verstand, beziehungsweise Herz und Regeln lässt ihn auch oft einfach nur sehr verletzlich und damit liebenswert wirken. Ich hoffe immer wieder, dass er am Ende glücklich wird, weil sein Charakter ein guter Mensch ist, der es verdient hat. Rigsby kämpft für sein Glück und das macht ihn sehr sympatisch und lässt ihn sehr menschlich wirken und nicht wie ein überstylter Seriencharakter.
Aber auch außerhalb seiner Beziehung zu Grace ist Rigsby ein sehr schöner Charakter. Da er schlecht nein sagen kann muss er oft undercover ran, was ihn auch öfter in sehr witzige Situationen bringt. Außerdem ist seine Freundschaft zu Cho immer wieder schön. Der emotionale Rigsby und der rationale Cho sind ein sehr unterhaltsames Gespann.

PLATZ 6

Das Problem beim Doctor war, für welchen ich mich denn am Ende entscheiden soll. Immerhin gibt es ihn 11 Mal und auch in der Version 2 und 4 ist er einfach wundervoll. Letzendlich fiel meine Wahl auf den 11., da er für von der Charaktertiefe und dem Unterhaltungswert einfach mehr bietet, als 2 und 4.
Der 11. Doctor ist einfach nur großartig. Er ist einfach unglaublich verpeilt und witzig und Matt Smith spielt ihn phantastisch. Ich habe mich alleine in seine Stimme verliebt.
Nach dem arroganten 10. Doctor wirkt der 11. einfach total sympatisch. Natürlich will auch er alles und jeden retten, doch wirkt er dabei nie so, als glaube er, dass er alleine dies machen kann. Der 11. zeigt immer wieder, dass er ohne seine Lieben (hier besonders hervorzuheben Amy, Rory und River) vieles gar nicht schaffen könnte. Die Liebe zu seinen Companions scheint grenzenlos und die Vorfälle um den Verlust von Amys und Rorys Baby lassen ihn nicht kalt. Das eben jenes Baby die Frau wird, die der Doctor liebt (soweit er eben zu jeder Form von Liebe fähig ist) nimmt er schließlich hin.
Der Doctor ist ein Verrückter, ein Clown, aber auch Genie. Er wirkt eigentlich nie so, als würde er sich selbst zu ernst nehmen. Solange er im Bild ist muss ich die ganze Zeit schmunzeln, weil es nur Spaß macht ihm zu zuschauen. Seine Begeisterungsfähigkeit lässt einen auch die schlimmsten Folgen erträglich erscheinen.
Mir wird er jedenfalls sehr fehlen. Auch wenn die gute Zeit, mit eben jenen genannten Lieben vorbei ist.

PLATZ 5

The last Centurion. 2000 Jahre lang bewacht er die Frau, die er über alles liebt. Rory Williams ist der eigentliche Held der Staffeln 5, 6 und 7 von Doctor Who. Was Rory ausmacht als Companion ist nicht die Lust auf Abenteuer oder vielleicht die Hoffnung auf Ruhm und Ehre. Es geht ihm nicht darum andere zu retten, seine Motivation ist nur eine: seine Liebe zu Amelia Pond. Doch wirkt er dabei nie wie ein Hündchen, dass den beiden hinter her dackelt. Er hat immer seine eigene Meinung und nimmt die Dinge auch nicht einfach so hin.
Aus Angst sie komplett an den Doctor zu verlieren reist er schließlich mit durch Raum und Zeit, aber immer mit dem Wunsch doch irgendwann sesshaft zu werden und eine Familie zu gründen. Als Amy ihre gemeinsame Tochter zu Welt bringt, während sie in Gefangenschaft ist, versucht er alles, um die beiden zu finden. Dabei kennt er keine Gnade. Schließlich muss auch er sich damit auseinander setzen, dass seine Tochter weg ist und er sie nun in Form von River Song kennt. Dass sich sein Traum doch noch erfüllt, wenn auch anders, als gedacht, ist ein schönes Happy End für ihn und Amy. Wenn auch ein trauriges.
Das schöne an Rory ist auch, dass er einfach so bodenständig ist und neben der flippigen Amy und dem überdrehten Doctor immer einen Ruhepool bildet. Er kann nicht durch irgendwelche Fähigkeiten überzeugen, die ihn übermenschlich erscheinen lassen, seine Stärke liegt ganz klar darin, dass er genau weiß, was er will und bereit ist alles für seine Liebe zu tun.

PLATZ 4

Der große Vorteil von Sam ist, dass er sich nicht anstrengen muss um toll zu wirken. Wer als aufgeklärter Mann aus dem 21. Jahrhundert im Jahr 1973 landet wirkt zwangsläufig wie die Stimme der Vernunft. Dass er aber trotzdem einer der tollsten Charaktere im Fernsehuniversum ist liegt in seinem Charakter und der Entscheidung, die er am Ende der Serie trifft.
Sam Tyler ist höfflich, intelligent und hat einen feinen Humor. Hinzu kommt ein sehr ausgeprägter Sinn für Gerechtigkeit. Auch wenn sein Hang zu Regeln manchmal etwas zu pentantsich wirken mag ist es nur sein Wunsch andere immer noch wie Menschen behandeln zu wollen. Die Methoden der Polizeiarbeit sind ihm zu wider, auch wenn er sich nach und nach etwas daran gewöhnt.
Was ihn so toll macht ist seine Wandlung. Am Anfang will er sofort wieder zurück in seine Zeit, mit der Zeit gewöhnt er sich ein und als er endlich wieder zurück ist, entscheidet er sich für das, was er in den letzten Monaten gefunden hat. Freund, das Gefühl am Leben zu sein und die Liebe seines Lebens. Sams Entscheidung am Ende der Serie macht es auch zu dem wohl besten der Serienhistorie. Sein Kampf über die kompletten 16 Folgen, wieder nach Hause zu kommen treiben ihn an, doch dass er sich eben am Ende komplett gegen das entscheidet, wofür er gekämpft hat, ist tolles Schreiben und macht auch Sam am Schluss noch viel sympatischer, als er ohnehin schon ist. Auch wenn ich da leicht zu beeindrucken bin. Wenn ein Mann sich für die Frau entscheidet, die er liebt, hat er eh schnnell bei mir gewonnen.
Es gibt sicher Momente, in denen Sam etwas nervt, doch zeigt es nur, dass er sich nicht verbiegen lässt, was nur für ihn spricht. Er sieht ein, dass nicht nur er alleine mit seinen Methoden etwas bewirken.
Wie bei vielen anderen Charakteren ist es auch hier der Darsteller, der viel dazu beiträgt, dass die Figur so gut funktioniert. Ich nehme John Simm seine Rolle in jeder Sekunde ab und inzwischen hat er sich auch zu einem meiner Lieblingsschauspieler entwickelt, dem es einfach nur Spaß macht zuzusehen. Bei ihm kann ich auch den Ton ausmachen und ihm einfach nur zusehen.

PLATZ 3

Seine Gabe, Tote für eine Minute wieder zum Leben zu erwecken, sonst stirbt jemand anderes, sorgt in der Grundvorraussetzung schon mal dafür, dass der Kuchenbäcker wohl eher ein einsames Leben führt. Doch was passiert, wenn dieses einsame Leben plötzlich völlig aus den Fugen gerät, weil die Jugendliebe in Form einer Toten wieder in das Leben tritt? Da muss man wohl Ned fragen.
Auch hier ist es wieder ein liebender Mann, der in seiner Konsequenz einfach nur toll wirkt.
Ned ist schüchtern, sehr höfflich, klug und hat einen leichten Geekhumor. Das alleine reicht ja schon mal aus, um einen tollen Charakter zu kreieren, doch er ist noch viel mehr. In jeder Szene wirkt er nur liebenswert und knuffig. Innerlich kämpft er mit sovielen Ängsten und Schuldgefühlen, die erst durch Chuck an Tageslicht kommen und die er auch schafft zu überwinden und zu verarbeiten. Die Wandlung, die Ned innerhalb der Serie durchmacht und trotzdem immer er selbst bleibt macht Spaß.
Seine Liebe zu Chuck treibt ihn an und lässt ihn seine Gabe immer mehr akzeptieren.
Eine der wohl liebensertesten Dinge an Ned ist sein Einfallsreichtum, um Chuck nah zu sein. Er darf sie nie wieder berühren, sonst würde sie sterben und trotzdem entscheiden sich beide für ihre Liebe. Deswegen küssen sie sich nur durch Folie und sein Bett und sein Auto hat eine Trennwand, um Unfälle zu vermeiden.
Dass Ned auch noch von dem unglaublich tollen Lee Pace gespielt wird ist nur der Höhepunkt eines Charakters, den ich so oft einfach nur knuddeln möchte, weil er so großartig ist.

PLATZ 2


Luke Danes hat eigentlich nur einen Fehler: er ist nicht Nick Miller und muss sich deswegen mit Platz 2 zufrieden geben.
Der ständig grummelnde Luke. Der einen Gesundheitstick hat und trotzdem Burger und Fritten verkauft. Der ständig so tut, als würde er die Stadt und ihre Macken nicht mögen und trotzdem bei allen Versammlungen und Festen auftaucht.
Harte Schale, weicher Kern. Am liebsten hat er einfach seine Ruhe und will sein Leben so leben, wie er will, mit den Menschen, die ihm wichtig sind. Dass zu diesen Menschen ausgerechnet net beiden Gilmores aus Stars Hollow gehören macht es nicht ruhiger. Dass er Lorelai liebt schon gar nicht.
Luke ist in seiner Ambivalenz toll. Natürlich wirkt er in seiner Grummeligkeit wie ein Klischee, aber auch die können toll sein. Er ist einfach nur liebenswert, wie er alles für die Menschen tut, die ihm wichtig sind und wie er wirklich ALLES für Lorelai tut. Er kann ihr keinen Wunsch abschlagen und ich hab trotzdem nie das Gefühl, dass er sich für sie verbiegen würde.
Leider hat man dem Charakter mit der zweiten Hälfte der 6. Staffel keinen Gefallen getan, doch ändert es für mich nichts daran, dass er einfach toll ist. Luke ist ein Fels und in der Not ein wahrer Freund.
Als seine Beziehung zu Lorelai sich immer mehr entwickelt und die beiden schließlich zusammen kommen, kommen auch immer mehr Eigenschaften von Luke zum Vorschein, die nur für ihn sprechen. Lediglich sein Verhalten, als seine Tochter auftaucht war Banane und von den Autoren versaut. Das war mitunter OOC. Doch wird auch das zum Ende hin alles wieder gut gemacht und im Laufe der 7. Staffel kommt der alte Luke mehr und mehr zurück.
Wenn ich mir einen Kaffee holen wollen würde, dann wohl am liebsten bei Luke. Nirgendwo wird man so lieb angegrummelt, wie hier.

PLATZ 1

Er trinkt, er ist faul, hat keine großen Ambitionen, aber dafür ein Aggressionsproblem, er rennt ständig vor seinen Problemen davon, ist chronisch pleite und seine Freunde haben Angst um ihn. Sein Studium als Anwalt hat er geschmissen und  er sieht auch nicht aus wie der typische Frauenheld, doch ist die Damenwelt ihm gegenüber nicht abgeneigt, was er aber regelmäßig zu vermasseln weiß. Bei Licht betrachtet ist Nick Miller wohl wirklich der Anti-Held, doch erscheint er bei allem was er macht einfach nur unglaublich liebenswert. Und das ist auch der Grund, warum er es in dieser Liste auf Platz 1 geschafft hat. Denn hinter all diesen Fehlern und Problemen versteckt sich ein Charakter, der viel mehr ist, als der erste Eindruck vermuten lässt. Auch wenn ihm seine Mitbewohner oft den letzten Nerv rauben ist er für sie da und wird besonders für Jess ein wichtiger Anker in ihrem neuen Leben. Und gerade in der Beziehung mit ihr kommen seine guten Eigenschaften zum Vorschein. Schon von Anfang an hat er viel für sie übrig und kümmert sich um sie. Typisch Nick braucht er natürlich lange um sich seine Gefühle ihr gegenüber einzugestehen und hätte auch das fast wieder vermasselt. Zudem ist er unglaublich begeisterungsfähig, was immer wieder zu großen Lachern führt. Sei es sein verzweifelter Versuch einen Kaktus am Leben zu halten, seinen Zombieroman zu schreiben, Schmidt Streiche zu spielen oder als Julius Pepperwood auf die Jagd nach Soziopaten zu gehen, wenn er etwas machen will, dann mit vollen Einsatz. Auch wenn es meist Dinge sind, die ihn davon abhalten wirklich über sich und seine Situation nach zudenken.
Dass der Charakter so wunderbar funktioniert ist nicht zuletzt dem genialen Jake Johnson zu verdanken, der seine Rolle mit vollem Einsatz spielt und dem man jede Regung abnimmt. Sein wunderbares Minenspiel und seine Tanzeinlagen gehören zu den Highlights der Serie und lassen mich (und da bin ich nicht alleine) immer nur denken: „Der ist so toll!“
Außerdem hat Nick einen ausgesprochen guten Musikgeschmack, hängt doch in seinem Zimmer ein Black Keys- und ein Bob Seger-Poster. Und wenn das alles noch nicht reicht, er liebt die MALM-Serie bei IKEA.
Wenn ich nicht schon nen Mann hätte, dann würde ich mir diesen hier bestellen. 


Eine besondere Erwähnung sollen hier noch die Cahraktere finden, die es nicht in die Top 10 geschafft haben: Sheldon Cooper (Big Bang Theory), Patrick Jane (The Mentalist), Kimball Cho (The Mentalist), Der 4. Doctor (Doctor Who), Gene Hunt (LIfe on Mars), Red Forman (That 70's Show), Doctor Cox (Scrubs), House (House M.D.), Lucius Vorenus (Rome), Aaron Tyler (Wonderfalls), Dr. John Carter (ER) und wahrscheinlich noch viele tolle andere, die ich einfach vergessen habe.

6.8.13 14:56, kommentieren

Top of the Top

Bevor es demnächst wieder etwas allgemeiner wird kommen jetzt noch die 5 besten New Girl Folgen der 2. Staffel.
Da die zweite Hälfte der Staffel wirklich grandios war und auch schon die erste einiges an Höhepunkten hat fiel die Wahl, wie schon bei den Momenten, gar nicht so leicht. Leider haben es so tolle Folgen wie "First Date", "Winston's Birthday", "Virgins" und und und nicht geschafft.
Also kurze Rede, langer Sinn, hier ist meine Top 5. Die in ihrer Reihenfolge morgen sicher ganz anders aussehen könnte.

Platz 5


Jess hat mit Sam einen neuen Freund - fürs Bett. Weiter geht ihre Beziehung nicht. Doch das ist nichts für Jess, die in Beziehungen das ganze Paket braucht, also sollen die Jungs einspringen und mit ihr das machen, was ein fester Freund, neben dem Bettsport, sonst so macht. Dumm nur, dass das am Ende an Nick hängen bleibt, der schnell damit überfordert ist und diesen Posten auch gar nicht will.
Was die Folge so gut macht ist die Definition der Freundschaft der beiden. Es ist schon in der ersten Staffel klar, dass die beiden nicht nur einfach Freunde sind, sondern sich auch zueinander hingezogen fühlen. Es ist auch das erste Mal, dass beide es auch sagen und zugeben. Doch keiner der beiden will etwas tun, um ihre Freundschaft zu gefährden und so muss Jess ihre Beziehung auf eine neue Ebene heben, da Nick nicht mehr ihren Anheizer machen will. Wie überfordert er mit der Situation ist, ist wirklich nur knuffig.
Nervig hierbei ist Winston, der selbst ein Problem in seiner Beziehung hat und Nick Ratschläge geben will, wie dieser sich in seiner Freundschaft zu Jess zu verhalten hat. Zum Glück hält sich
Nick nicht an den Unsinn, den sein Freund da erzählt.
Schmidts Storyline ist, so wie fast immer, eher blöde und von anfang an zum scheitern verurteilt.

Platz 4


Es ist Staffelfinale und das merkt man auch. Cece steht kurz vor ihrer Hochzeit, doch das will Schmidt, als guter Freund, der er ist, verhindern. Dabei will er die Hilfe von Nick, der aber nichts tun will, um Jess zu verärgern, da beide offenbar noch nicht wirklich definieren können, was da zwischen ihnen ist. Ein unbedachtes Wort von Jess und Nicks Verunsicherung schlägt um in Aktionismus und die Hochzeit wird zum Desaster - oder doch nicht?
Die Worte von Jess' Vater aus der Folge zuvor haben sich bei Nick festgesetzt und er ist wirklich verunsichert, ob er gut genug für Jess ist. Da helfen auch ihre guten Worte nichts. Als er dann auch noch zusammen mit Schmidt und Winston versucht die Hochzeit zu sabotieren scheint seine Beziehung mit Jess schon zu Ende zu sein, bevor sie richtig angefangen hat. Obwohl es beide ganz klar nicht wollen drängt Nick darauf, dass die beiden die Sache wieder beenden, da er mal wieder versucht wegzulaufen, weil es schwierig wird und Angst hat, da auch Jess weiß, dass es ganz böse schief laufen kann, wenn sie sich wirklich auf eine Beziehung einlassen. Es ist eine wirklich herzzerreißende Szene, wie sich beide gegenüber stehen, ihre Beziehung beenden und man in ihren Augen sieht, dass sie es doch gar nicht wollen. Doch am Ende erkennt er, dass er Jess trotz allem will und auch sie will nicht das aufgeben, was sie beide haben.
Auch der zweite Handlungsstrang überzeugt in der Folge, was aber auch daran liegt, dass hier mal wieder alle 5 involviert sind und das eigentlich immer gut ist. Auch Schmidt hat seinen Moment, als er am Ende völlig überfordert abhaut, weil er sich nicht zwischen Elizabeth und Cece entscheiden kann.
Dass Cece nicht heiraten wird war schon von dem Moment an klar, als das Thema auf den Tisch kam.
Ein wirklich gelungenes und für mich wunderschönes Staffelfinale, das Lust auf eine 3. Staffel macht, die am 17. September in den USA starten wird.

Platz 3



Es ist der Tag nach dem Kuss und Jess und Nick versuchen sich aus dem Weg zu gehen. Das geht komplett nach hinten los, denn beide landen auf der Singleveranstalltung, auf der Cece den Inder fürs Leben sucht. Da beide nicht zugeben können, dass ihnen der Kuss etwas bedeutet hat streiten sie sich in einer Tour und am Ende ist auch Sam entgültig weg.
Allein schon der Anfang, wenn Jess und Nick im Bett liegen und nicht schlafen können ist Gold wert. Besonders Nick kann nicht glauben, was er gerade getan hat und hat immer wieder vor Jess ab. Die hadert mich sich, ob sie Dr. Sam von dem Kuss erzählen soll.
Als sie zusammen einen Tisch aus Papier und Klebeband bauen sollen streiten sie in einer Tour und merken gar nicht, dass sie den perfekten Tisch gebaut haben. Auch das wird ganz schnell geleugnet, doch der Tisch hält genauso, wie der Kuss für beide eine Bedeutung hatte.
Auch wenn Nick selber nicht wirklich zugeben kann, dass der Kuss ihm etwas bedeutet ist er doch hoch erfreut, dass Jess es so doll abstreitet, dass es schon wieder ein Ja von ihr ist. Dazwischen hängt immer noch Sam, der schnell mitbekommt, dass etwas passiert ist und Jess verlässt, als er die Wahrheit erfährt. Er scheint nämlich auch geschnallt zu haben, dass der Kuss Jess nicht egal war. Das hat auch Cece gemerkt, als Jess ihr davon erzählt hat und Jess auch da anfängt abzustreiten, dass sie Nick doch sehr gerne mag.
Am Ende tut Nick die ganze Sache leid, doch wie er das erste Mal in seinem Leben eine Beziehung zerstört hat macht ihn doch wieder stolz. Eine Sache, die so typisch Nick Miller ist und die bei anderen Charakteren vielleicht nicht so liebenswert wirken würde. Doch er beüht sich auch so sehr darum Jess aufzuheitern, dass man ihn nur knuddeln will.
Interessant auch, dass sie ihm für ungefähr 10 Sekunden böse ist und es ihm sehr schnell verziehen hat, dass Nick für das Ende ihrer Beziehung verantwortlich ist, während sie vor Cece noch groß getönt hat, dass Nick ihr das nicht verderben wird.
Die Storyline von Schmidt ist wie immer, sehr nervig. Im Gegensatz zu Nick schafft er es einfach nicht, dass seine Liebe zu Cece charmant wirkt.
Und Winston macht das gleiche wie immer, da sein, ein paar Szenen haben und Nick seltsame Ratschläge geben.

Platz 2


Erfolg macht sexy. Und der Versuch erfogreicher und erwachsener zu sein macht Nick Miller für Jess Day unwiderstehlich.
Er versucht etwas mehr Verantwortung zu übernehmen, sei es eine Guys Night in der Bar, seine Wäsche zu waschen oder mehr Vitamine zu essen und das alles ist zuviel für Jess. Sie kann kaum noch gegen ihre Triebe an und als sie durch einen Unfall ihm auch noch unter Schmerzmittel sagt, dass sie mit ihm schlafen will ist das Chaos perfekt. Nick hat nämlich was mit seiner neuen Chefin angefangen, weil er dachte, dass Jess eh nichts von ihm will.
Es ist ein Fest mit anzusehen, wie Jess sich immer mehr zusammen reißen muss und sich dadurch Nick gegenüber immer seltsamer verhält. Der weiß bald gar nicht mehr wie ihm geschieht und die Aussicht, dass Jess wirklich mit ihm schlafen will lässt ihn die Sache mit Shane schnell beenden wollen, bevor die Dame seines Herzens etwas mitbekommt. Dumm nur, dass das nicht klappt. Doch Nick Miller ist eine feige Sau und steht nicht zu Jess. Das endet in einem wundervollen Streit, der mit einer Überflutung im Wohnzimmer endet.
Wie bei den schönsten Momenten schon gesagt ist es hier 2 mal das Gesicht und die Reaktion von Nick, die einfach nur grandios sind. Er kann es gar nicht glauben, dass Jess wirklich ihn will. Man muss ihn einfach lieben.
Das ganze könnten die beiden natürlich auch viel einfacher haben, wenn sie über ihre Gefühle auch mal reden würden, was sie am Ende der Folge auch so ein wenig tun, aber die ganze Folge über möchte ich beiden nur in den Hintern treten und zum Reden zwingen. Aber es würd auch weniger Spaß machen, wenn es so einfach wäre.
Dumm und Dümmer haben mal wieder eine Storyline zusammen, die sich mit Schmidts Gefühlen für Cece beschäftigt und in dem ein riesen großes Aquarium und ein Lionfish eine Rolle spielen. Und auch hier gab es schon schlimmere Storylines, da Schmidt diesmal doch ganz knuffig wirkte, wie sehr er unter Ceces Verlobung leidet. Auch wenn ich für die nächsten 10 Jahre keine Quallengags mehr brauche.

Platz 1

Die Jungs sind auf Damenfang, während Jess alleine zu Hause bleiben muss, da sie sie nicht dabei haben wollen. Jess ist Nicks Cooler und hindert ihn daran Frauen kennenzulernen. Doch die gruselt sich zu Hause, weswegen die Jungs zurück ins Loft müssen und Nick und Winston dabei ihre Damen mitnehmen müssen. Nick ist deswegen etwas sauer auf Jess, doch diese will mit Hilfe von True Americans dafür sorgen, dass Nick seine Frau bekommt und nicht an Schmidt abtreten muss, der ebenfalls versucht bei Holly zu landen. Und natürlich geht das nach hinten los. Jess und Nick sitzen die 2. Hälfte der Folge hinter der geschlossenen Feuertür zu den Schlafzimmern und dürfen erst wieder raus, wenn sie sich geküsst haben.
Diese Folge hat so unglaublich viele schöne Momente, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.
Erst einmal wie Jess alleine zu Hause ist und sich eine Nickpuppe gebaut hat, die ihr Gesellschaft leisten soll, während sie sich langweilt. Es zeigt einmal mehr, wie wichtig er ihr ist und wie sehr sie ihn braucht. Immerhin war ihr richtiger Freund auch nicht da, doch der hat keine Puppe bekommen.
Die Szenen hinter der Tür sind einfach nur Zucker. Ihre ersten Versuche sich zu küssen, die alle scheitern, weil keiner es wirklich will und sie eine riesen Sache draus machen.
Dann der Moment, als beide sich nur ansehen und Nick ganz genau realisiert, was er will - Jess küssen, aber eben nicht so. Wäre Sam nicht aufgetaucht dann wäre es wohl auch in dem Moment zu einem Kuss gekommen, aber der hätte nichts mit dem Spiel zu tun gehabt.
Und dann der Moment, als Jess es endlich hinter sich bringen will, doch Nick ihr sagt, dass er es so nicht kann. Es ist das erste Mal, dass er ihr gegenüber deutlich Gefühle zugibt, doch bevor er das erklären muss haut er lieber ab. Durch das Fenster.
Die Folge ist fast vorbei und der geneigte Shipper nimmt an, das war es dann wohl gewesen für den Moment. Chance auf einen Kuss vertan. Man muss wohl auf den nächsten warten. Doch dann out of the blue bekommt der Zuschauer wohl einen der schönsten und intimsten Serienküsse überhaupt zu sehen. Nick hält Jess fest und küsst sie, als gäb es kein Morgen mehr. Doch es ist eben nicht nur Nick, der Jess küsst, auch sie gibt sich ihm hin. DAS war es, was er wollte. Kein Kuss im Spiel, sondern einen echten und den bekommt er, Jess und der Zuschauer.
Schön ist auch hier die Brücke, die zur 3. Folge der Staffel geschlagen wird. Während Nick Jess' Anheißer war, ist sie sein Cooler.
Hier macht auch endlich mal der Nebenplot von Winston Spaß. Der hat ein kleines Problem mit seinem Selbstbewusstsein und lernt Daisy kennen, die doch sehr viel sympatischer wirkt, als seine Exfreundin Shelby und die ihm wirklich helfen will und es auch schafft.
Schmidt bekommt natürlich Holly und nervt wie immer. Einzig schöner Moment ist, als er sich köstlich darüber amüsiert, dass Jess und Nick hinter die Tür müssen. Aber Schmidt ist und bleibt einfach ein Arsch, der jeden sabotieren muss.


30.7.13 09:50, kommentieren

1000 und 1 Moment...die besten 15 Momente der 2. Staffel New Girl

Eigentlich ist es fast unmöglich sich bei der 2. Staffel zu begrenzen, da so ziemlich jede Nick und Jess Szene ein Highlight ist, aber nach langem hin und her nun doch endlich die Entscheidung. Nur sind es 5 mehr, als noch in der ersten Staffel. Leider kommen einige wirklich gute Folgen hier viel zu kurz, aber irgendwie musste ich mich ja entscheiden.

Platz 15

Folge 15: Pepperwood
...weil: Jess in Nicks Leben so wichtig ist, dass sie auch einen Platz in seiner neuen Geschichte bekommt.
Generell halte ich die Folge für eine der unterschätztesten der Serie. Sie macht unheimlich Spaß, wie die beiden Detektiv spielen und gipfelt in dieser Szene, als Jess den Anfang von Nicks neuer Zombiegeschichte liest und feststellt, dass sie darin vorkommt. Seine Reaktion ist ist unglaublich süß, weil er alles abstreitet.

Platz 14

Folge 7: Menzies
...weil: Nicks Bemühen Jess aufzuheitern so wunderbar liebenswert wirkt.
Um Jess aus ihrem Tief zu holen will Nick Jess mit einer Wassermassage helfen. Ihm hat das geholfen, doch leider (oder für den Zuschauer Gott sei Dank) hat er keine Ahnung von dem, was er macht und so wirkt das Ganze sehr lustig. Auch sein Appell an Jess, dass sie wieder auf die Beine kommen soll und er an sie glaubt ist nur schön.

Platz 13

Folge 16: Table 34
...weil: wenn man Nick Miller bis dahin noch nicht liebt, dann in diesem Moment.
Es ist der Morgen, nachdem Nick Jess geküsst hat und beide können nicht schlafen. Warum auch immer steht er vor ihrer Tür, als sie sie aufmacht, doch anstatt zu reden haut Nick ab - im Moonwalk.

Platz 12

Folge 1: Re-Launch
...weil: es einfach in der ersten Folge der Staffel nochmal klar macht, dass die beiden sich sehr mögen.
Jess hat ihren Job verloren und ist unglücklich. Nick weiß genau, wo er sie finden kann und versucht sie aufzuheitern. Doch anstatt nette Worte will Jess, dass er so ist wie immer und gemein zu ihr ist. Es wird klar, dass sie ihn so mag, wie er ist.

Platz 11

Folge 21: First Date
...weil: Nick in dieser Szene all seine Gefühle für Jess offenlegt.
Leider nicht ihr gegenüber, sondern seinem neuen Freund Tran, aber es ist dennoch einfach nur awww, wenn man diese Szene sieht.

Platz 10

Folge 3: Fluffer
...weil: es einfach ganz klar die Beziehung der beiden definiert.
Die Folge an sich wird an anderer Stelle noch besprochen werden, doch diese Szene fasst alles zusammen, was die Beziehung der beiden angeht. Beide leugnen, dass sie mit dem anderen etwas anfangen wollen, doch es wird auch sehr deutlich, dass Nick sich seiner Stellung in Jess' Leben sehr bewusst ist. Und auch wenn sie es abstreitet, aber Nick spielt in ihrem Leben inzwischen eine so große Rolle, dass sie gar nicht mehr ohne ihn kann. Nur trifft sie diese Erkenntnis erstmal hart.

Platz 9

Folge 20: Chicago
...weil: sein Blick alles sagt.
Die Szene funktioniert komplett ohne Dialog. Alleine Nicks Blick reicht aus, um zu wissen was er fühlt und wie glücklich er ist, dass Jess da ist und ihm bei der Beerdigung seines Vaters beisteht. Selbst wenn es bedeutet, dass sie als Elvis auftritt und singt.

 Platz 8

Folge 21: First Date
...weil: die Luft mal wieder sowas von brennt.
Jess und Nick haben ihr erstes Date mehr schlecht als recht hinter sich gebracht und treffen in dr Küche aufeinander. Dabei tun sie genau das, was sie aneinander anziehend finden. Dabei baut sich eine unglaubliche Spannung auf, bei der man eigentlich schon erwartet, dass die beiden jetzt miteinander im Bett landen.

Platz 7

Folge 19: Quick Hardening Caulk
...weil: die beiden endlich mal wirklich miteinander reden und dabei auch anfangen zu zeigen, was sie fühlen.
Jess ist enttäuscht, weil Nick etwas mit seiner Chefin angefangen hat und sitzt jetzt Eis essend zu Hause. Nick will mit ihr über alles reden, doch Jess kann sich nach wie vor nicht daran erinnern, dass sie ihm unter Schmerzmittel gesagt hat, dass sie mit ihm schlafen will. Letztendlich fangen die beiden an übereinander herzufallen und streiten sich dabei die ganze Zeit. Als Jess Nick sagt, dass sie wirklich mit schlafen will guckt er einfach nur toll.
Da Nick ausversehen das Aquarium von Schmidt kaputt macht endet die wilde Knutscherei, bevor es richtig angefangen hat und beide gehen streitend in ihre Zimmer, aber nicht ohne noch mal raus zu kommen, um zu knutschen.
Auch hier wird wieder einmal sehr schon gezeigt, wie die Beziehung der beiden funktioniert. Sie haben starke Gefühle füreinander, aber sind trotzdem sehr verschieden, so dass sie immer wieder streiten.

Platz 6

Folge 19: Quick Hardening Caulk
...weil: Jess unter Drogen endlich das sagt, was sie will und Nick es nicht ausnutzt.
Nachdem Jess im Baumarkt umgehauen wurde liegt sie im Bett und ist voll mit Schmerzmitteln, während Nick sich liebevoll um sie kümmert. Da sie vorher schon kaum noch ihre Gefühle unterdrücken konnte platzt es letztendlich aus ihr raus, dass sie Nick will und der guckt wie ne Kuh, wenn es donnert und weiß gar nicht, was er machen soll. Er will nicht mit Jess schlafen, wenn es nur an den Pillen liegt, also versucht er der Situation zu entkommen, während sie immer zudringlicher wird. Die Szene ist einfach nur großartig und zeigt einmal mehr, wie toll Nick ist.

Platz 5

Folge 15: Cooler
...weil: es so awww ist
Die Gang spielt True Americans und in ihrem Willen Nick zu helfen landen Jess und er in einer auswegslosen Situation, da sie erst wiedr zu den anderen gelassen werden, wenn sie sich küssen. Nach mehreren Anläufen will Jess es endlich hinter sich bringen, doch Nick kann es einfach nicht tun und sagt es ihr schließlich auch. Nicht so, im Kontext eines Spieles. Damit hat er Jess so ziemlich das offenbart, was der Zuschauer eh schon weiß, doch versucht er der Situation zu entkommen, indem er aus dem Fenster klettert. Nick hat so große Angst zu seinen Gefühlen zu stehen, dass er nicht mit Jess reden kann und völlig irrational handelt.

Platz 4

Folge 23: Virgins
...weil: es der "OH MEIN GOTT!"-Moment überhaupt ist.
Nick nimmt endlich all seinen Mut zusammen und schnappt sich die Frau, die er schon so lange will, bevor sie zu einem anderen Mann abhaut.

Platz 3

Folge 25: Elaine's Big Day
...weil: beide endlich nicht mehr rumeiern, sondern zu dem stehen, was sie wollen - zusammen sein.
Kurz vorher sieht es ja noch so aus, als wäre das Glück nur von sehr kurzer Dauer, da beide das, was auch immer es ist, beendet habe, bevor es richtig angefangen hat. Doch dank Winston rennt Nick Jess hinter her, die ihn schon fast anfleht, dass sie es nicht beenden. Ihr Appell an Nick alleine lässt mein Shipperherz schon bis Timbuktu springen, dass er sie als Antwort einfach nur küsst ist ein grandioser Moment der Serie.

Platz 2

Folge 15: Cooler
...weil: es einer der schönsten Serienküsser der Historie ist.
Es ist die Nacht nach dem Spiel und Nick kann nicht länger gegen seine Gefühle an. Bevor Jess wieder zurück zu Sam ins Bett geht hält er sie auf und küsst sie unglaublich leidenschaftlich. Doch auch Jess zeigt sehr deutlich, dass sie überhaupt nicht abgeneigt ist. Nicks Erklärung, dass er so etwas gemeint hat, als er zuvor meinte, dass er sie unter den anderen Umständen nicht küssen wollte, zeigt nur wieder einmal mehr, wie groß seine Gefühle für Jess sind.

PLATZ 1

Folge 24: Winston's Birthday
...weil: Nick nie glücklicher gewirkt hat.
Es ist der Morgen nachdem Nick und Jess miteinander geschlafen haben und als er realisiert, dass es wirklich passiert ist und Jess immer noch bei ihm ist wirkt er einfach nur überglücklich. Bei keiner anderen Frau hat Nick bisher diese Zufriedenheit und Verliebtheit ausgestrahlt. Zuckersüß auch, wie er ihre Schulter küsst und ihren Puls fühlt, weil Jess keine Regung von sich gibt.
Wie beide schließlich nicht wissen, was sie jetzt machen sollen, aber glücklich sind, lässt mich einfach nur einem quer um den Kopp grinsen und macht diese Szene zu meiner Lieblings-New Girl-Szene überhaupt. Ich freu mich da einfach nur mit und grins auch noch nach dem 3526 mal sehen.




26.7.13 22:53, kommentieren

And now the Moments...

Nach den Top 5 Folgen der ersten Staffeln folgen nun die besten 10 Momente der Staffel. Hätte zwar locker ne Top 20 oder 30 machen können, aber das Leben besteht aus Entscheidungen und das waren meine.

Platz 10

 
Folge 4 "Naked"
...weil: ich es grundsätzlich liebe, wenn Jake Johnson in der Serie tanzt. Dass es nun diese Szene in die Top geschafft hat liegt wohl mitunter an der Absurdität der Szene . Nick tanzt vor dem Spiegel zu jamaikanischer Musik und zieht sich dabei nach und nach aus. Alleine das ist schon lustig, aber wenn dann auch noch Jess uneingeladen reinplatzt und lachend wieder raus rennt ist das irgendwie ein sehr lustiger Moment. Jemanden nackt sehen ist ja eines, aber so wie es hier läuft ist es saugeil.

Platz 9

Folge 1: Pilot
...weil: Jess wohnt seit ca. 2 Wochen bei den Jungs, bisher hatte man eher das Gefühl sie würde die 3 nerven und dann machen sie das. Sie wurde versetzt und weil gerade Nick viel an seiner neuen Mitbewohnerin liegt wollen sie sie nicht hängen lassen. Jess ist total gerührt und als die 3 auch noch anfangen das wohl bekannteste Lied aus "Dirty Dancing" zu singen merkt man auch als Zuschauer, was für tolle Jungs die sind. Es ist der erste von vielen Freundschaftsmomenten, die neben der Jess und Nick Storyline die Serie ausmachen.

Platz 8


Folge 9: The 23rd
...weil: man Nick einfach nur knutschen will. Erst hat er ungewollt dafür gesorgt, dass Jess an Weihnachten verlassen wird und dann geht sein Versuch sie aufzuheitern erstmal nach hinten los. Die wunderbar beleuchtete Straße hat ihre Lichter ausgemacht, da es mitten in der Nacht ist. Dabei hatte Jess sich so darauf gefreut sie zu sehen. Geplagt von Schuldgefühlen und nicht zu vergessen die Tatsache, dass er seine Mitbewohnerin sehr gerne mag fängt Nick an die ganze Straße zu wecken und fordert die Bewohner auf die Lichter wieder an zu machen. Auch wenn sie im ersten Moment verwundert sind und es ihnen unangenehm ist helfen ihm Schmidt, Winston und Cece dabei. Sein Versuch hat funktioniert und Jess hat so doch noch ein halbwegs schönes Weihnachten.

Platz 7

Folge 12: The Landlord
...weil: es einfach nur saukomisch ist. Während Jess und Nick drauf an dran sind mit ihrem Vermieter Remy einen Dreier zu machen streiten sich die beiden darum, wer mit ihrer Weltanschauung Recht hat und beiden ist anzumerken, dass sie das, was kommt auf gar keinen Fall wollen. Wunderbar knuffig neben bei Remy, der sich als einziger darauf zu freuen scheint und den beiden Anweisungen gibt. Im Hintergrund läuft Musik, die so gar nicht zum Anlass passt. Und dann kommt der Moment, den beide wohl etwas verdrängt haben zu scheinen, Jess und Nick würden sich auch näher kommen und so bricht Jess die Sache ab, als Nick sie küssen soll.

 

Platz 6

 
Folge 24: See Ya
...weil: es zum Ende der Staffel noch einmal zeigt, wie wichtig sich die Bewohner des Lofts sind und wie wichtig es ist, dass sie zusammen sind. Dabei bekommen Jess und Nick ihren kleinen Moment, der zeigt, dass beide sich sehr mögen, bevor sie zurück in ihre Zimmer gehen und jeder für sich zu der Musik aus Nicks Kassettenrecorder tanzt. Die Folge entlässt einen mit einem guten Gefühl.

Platz 5


Folge 24: Backslide
...weil: es Jess' Versprechen an Nick ist immer für ihn da zu sein und er ihr 3 Sekunden später das Herz zu brechen scheint. Sie will ihm weiterhin ausreden mit Caroline zusammen zu sein, weil sie denkt, er tut das nur, um nicht alleine zu sein. Was Jess jedoch nicht weiß ist, dass Nick ausziehen wird. Das sagt er ihr erst, nachdem sie ihm gesagt hat, dass er es verdient glücklich zu sein, sie ihn für wunderbar hält und immer für ihn da sein wird. Zurück bleibt eine Jess, die offenbar nicht fassen kann, was sie gerade gehört hat. Und ein Nick geht, der offenbar nicht verstanden hat, was sie ihm gerade gesagt hat.

Platz 4


Folge 23: Tomatoes
...weil: die Luft mal sowas von brennt.
Jess hat sich gerade von Russel getrennt und muss zurück im Loft erfahren, dass Nick wieder mit Caroline zusammen ist. Da Jess nicht verstehen kann, wie er diesen Fehler machen kann streiten sich die beiden heftig und es fehlt nicht viel, dass beide übereinander herfallen. Was ihr bei Russel gefehlt hat, Leidenschaft, ist hier LKW-Weise vorhanden und es knistert so gewaltig, dass man davon wohl ein kleines Land mit Strom versorgen könnte. Das ganze gipfelt darin, dass die beiden sich einen Arschwackelkampf liefern.

Platz 3


Folge 24: See Ya
...weil: es so schön awwwww ist.
Jess und Nick werden gerade von einem Kojoten bedroht, doch statt dessen führen sie ein Gespräch über die Momentane Situation. Jess will, dass Nick glücklich ist, doch er denkt, dass sie ihn zu sehr braucht und deswegen nicht will, dass er auszieht. Dass er sie genauso braucht gibt er natürlich nicht zu. Doch anstatt ihn weiter überreden zu wollen sagt sie ihm, dass es ihr gut geht alleine, weil sie ihn kennt. Seine Bekanntschaft hat sie stärker gemacht und zeigt auch gleich deutlich, wie wichtig Nick in ihrem Leben ist.


Platz 2


Folge 15: Injured
...weil: Nick Miller unter Drogen- und Alkoholeinfluss seine Gefühle offenbart.
Nick hat Angst davor Krebs zu haben und die Freunde verbringen den Abend am Strand. Jess und er unterhalten sich und Nick gibt zu, dass er sein Leben ändern will. Aber das ist nicht das einzige, er gesteht Jess, dass er sie sehr mag und glücklich ist, dass sie da ist. Sein Blick dazu spricht Bände.

Platz 1


Folge 3: Wedding
...weil: es einfach die wunderbarsten Sekunden der ersten Staffel sind.
Klar, in jeder anderen Serie würde das potenzielle Paar wohl eng aneinander geschlungen tanzen, doch hier gibt es den Ententanz - in langsam. Dabei kommt unglaublich viel Spaß und Lebensfreude rüber und es sagt im Prinzip alles, was man über dieses Paar wissen muss. Im Hintergrund dazu noch "A groovy kind of Love" und wir haben hier die Marschrute der beiden.

6.7.13 14:00, kommentieren

New TV-Show - New Girl

So ziemlich pünktlich zum Ende der aktuellen Seriensaison habe ich dann auch eine neue Serie gefunden, um die Zeit zu überbrücken. Gut, so neu am Ende doch nicht, weil es eher ein zweiter Anlauf ist, aber der mit totalem Erfolg. Es ist jetzt auch nicht so schwer mich zu packen, wenn man mir nur ein schönes Pärchen zum shippen gibt. Funktioniert bei New Girl wunderbar.
So habe ich mit Jess und Nick ein weiteres Serientraumpaar und mit Nick Miller eine neue männliche Serienfigur, die mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Was nicht zuletzt an dem genialen Jake Johnson liegt, der seine Figur mit soviel Charme und Körpersprache spielt, dass er wohl ewig einen Platz in meinem Herzen haben wird. Und was würde ich mich über eine Folge freuen, in der Nick 22 Minuten nur tanzt.
Was ich jetzt nicht machen werde ist die ganze Serie durchzugehen und alle Folgen an sich zu besprechen, sondern zunächst meine Top 5 aus der ersten Staffel.

Kurz zum Inhalt:
Jess Day wurde von ihrem Freund Spencer betrogen und braucht eine neue Bleibe. Die findet sie in der WG von Nick, Schmidt und Winston (ab Folge 2, davor Coach). Jess scheint den Jungs mit ihrer sehr flippigen und offenen Art oft auf die Nerven zu gehen, doch schließen die 3 sie schnell ins Herz. Zudem gibt es noch Cece, die beste Freundin von Jess, die als Model arbeitet und im Laufe der ersten Staffel etwas mit Schmidt anfängt. Den Rest muss man selber sehen. Oder meine Top 5 lesen.

Countdown

Platz 5



Es ist im Prinzip das totale Serienklischee. Mann und Frau sind von Anfang an als Paar festgelegt, sind aber noch lange nicht soweit, doch mal gucken, was man mal bekommen soll, darf man schon.
Nick tanzt sich vor dem Spiegel selbstbewusst, wobei er die wohl schönste Musik überhaupt hört und Jess platzt ins Zimmer. Dummes Timing könnte man sagen, doch wenn Frau über Mann lacht nützt auch die beste Musik nichts mehr. Das Selbstbewusstsein ist weg und die erhoffte Nacht mit der heißen Kollegin im Eimer. Das alleine reicht schon für amüsante Verwicklungen, doch Jess weiß so gar nicht mit der Situation umzugehen und statt die Dinge (oder Körperstellen) beim Namen zu nennen erfindet sie nach und nach immer neue Bezeichnungen.
Um es wieder gut zu machen will Jess das Gleichgewicht wieder herstellen und Nick zeigen, wie sie ohne Kleidung aussieht. Das geht natürlich auch wieder voll in die Hose (höhö ) , da er mit besagter Arbeitskollegin einen zweiten Versuch starten wollte, als Jess nackt aus dem Zimmer krauchen will.
Die anderen beiden Bewohner der WG versuchen sich in ihrer eigenen Storyline, die mal wieder eher weniger bei mir zünden will. Zwar versucht auch Schmidt einen Blick auf Nicks bestes Stück zu erhaschen, doch wirkt das, wie vieles was er tut, eher peinlich und kindisch.
Natürlich ist die Folge eine, in der man sich doch sehr fremdschämen kann, doch ist es, wie immer, dass Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller, die die Peinlichkeiten charmant erscheinen lassen. Die Zankereien der beiden sind einfach süß und die Versöhnung am Ende ist mal wieder ein Moment, der mir das Grinsen um den Kopf treibt. Auch wenn es noch eine ganze Weile dauern wird, bis Nick an Jess' Gambotopf darf.
Das größte Plus dieser Folge ist, wie so oft, die Figur Nick Miller, der in seiner Unsicherheit wie ein großer Junge wirkt, den man einfach mögen muss.

Platz 4



Ist der Mensch nun gut oder schlecht? Kommt drauf an, wen man fragt. Jess würde sagen gut, doch Nick ist da nicht so ganz ihrer Meinung. Da keiner von beiden zugeben kann, dass der andere mit seiner Meinung auch Recht haben könnte endet die Folge fast darin, dass sie mit dem Vermieter einen flotten Dreier hinlegen.
Jess hat die Nase voll davon, dass in der Wohnung soviel kaputt ist und verständigt den Vermieter. Der kommt auch und hilft in der Wohnung, was Nick damit begründet, dass Remy, der Vermieter, was von ihr will. Doch der ist da viel offener als Nick denkt.
Auch in der Folge streiten Jess und Nick in einer Tour darum, wer mit seiner Weltanschauung nun richtig liegt. Einmal mehr wird deutlich, wie unterschiedlich diese beiden sind, aber wie wunderbar sie doch zusammen harmonieren.
Das Beste ist aber das, was mehr indirekt erzählt wird. Nick will mit aller Macht verhindern, dass Remy und Jess im Bett landen. Es wird erneut sehr deutlich gezeigt, wie sehr Nick Jess doch mag und nicht will, dass man sie ausnutzt oder ihr weh tut. Dabei wird völlig außer acht gelassen, dass er eigentlich eine Freundin hat, die es sicher nicht so toll finden würde, dass Nick, nur um Recht zu behalten, gleich mit 2 anderen Menschen schlafen würde.
Und am Ende ist es Jess, die alles abbricht, als Nick sie küssen will, um das Spiel weiter zu spielen. Soweit kann und will sie nicht gehen.
Natürlich ist der Fremdschämfaktor in der Folge auch wieder sehr hoch, doch wie schon in "Naked" schaffen es die beiden, dass man hingucken kann und dabei viel Spaß hat.
Was die anderen beiden mal wieder treiben ist auch hier völlig egal.

Platz 3

Es ist Folge 3 und schon soll Jess Nicks Freundin spielen, um ihn von seiner Ex fern zu halten. Der hat eigentlich keine Lust darauf, erkennt aber die Notwendigkeit. Blöd nur, dass sowohl Nick, als auch Schmidt Jess nahe legen nicht sie selbst zu sein. Natürlich geht alles schief und Streit ist vorprogrammiert, doch am Ende wird alles gut und endet in einer der schönsten Szenen der Serienhistorie, wenn zunächst nur Jess und Nick in Slow Motion zu Phil Collins "Groovy kind of Love" den Ententanz tanzen.
Mit dieser Szene sollte auch schon klar sein, wohin der Hase läuft.
Wunderschön ist aber auch, wie Jess total überspitzt Nicks Freundin spielt und die ganze Sache mit ihrem natürlichen Optimismus über die Bühne zu bringen versucht, während Nick gar nicht weiß, wie ihm geschieht und doch überfordert zu sein scheint mit dem, was seine Mitbewohnerin so mit ihm anstellt.
Wie gut die beiden nach so kurzer Zeit schon als Freunde funktionieren zeigt die Szene, als Nick sich in einem Photoautomaten verschanzt, nachdem er mal wieder von seiner Exfreundin enttäuscht wurde und Jess versucht ihn aufzuheitern. Allein Nicks Blicke verraten, was er empfindet und wie Jess ihrem Freund helfen will ist auch nur schön zu sehen.

Platz 2 


Das Staffelfinale der ersten Staffel schickt die 5 in die Wüste.
Nick will mit seiner (Ex-)Freundin Caroine zusammen ziehen und Jess kommt damit nur schwer zurecht. Sie will weder den neuen Mitbewohner, noch sich damit abfinden, dass Nick es wirklich tun will, da sie der Meinung ist, dass er einen riesen Fehler macht.
Natürlich bekommt Nick beim Auszug Panik und haut ab - zusammen mit dem Umzugswagen und Schmidt und Winston in die Wüste. Das alleine reicht nicht, also wirft er noch die Schlüssel weg, so dass Jess und Cece sie retten kommen sollen. Jess erkennt eine letzte Möglichkeit Nick vor einem Fehler zu bewahren und wirft ihre Schlüssel ebenfalls weg, so dass alle die Nacht in der Wüste verbringen müssen.
Die Folge ist eine wunderschöne Freundschaftsfolge, deren Hauptaugenmerk wie so oft auf meinem Lieblingspaar liegt.
Während Schmidt und Cece sich wieder trennen (aus total sinnfreien Gründen, wenn man mich fragt), macht die Beziehung von Jess und Nick einen weiteren Schritt vorwärts. Jess erkennt, dass sie eigentlich nur will, dass er glücklich ist und sie es ist, da sie ihn kennt, während Nick in jeder Szene mal wieder anzumerken ist, was er wirklich fühlt. Die Szene mit den beiden und dem Kojoten in der Wüste ist wirklich rührend und lustig zugleich. Es ist mal wieder so ein Moment, wo man die Serienautor nur verfluchen kann, weil auf Grund von Spannungsbögen und so on Beziehungen und Eingeständnisse hinaus gezögert werden.
Doch Gott sei Dank wird man nicht entlassen, ohne dass Nick sich für seine Freunde und am Ende wohl am meisten für Jess entscheidet. Glücklich stellen beide fest, dass Nick da ist, wo er hingehört und die ganze WG das feiert, indem jeder für dich in seinem Zimmer tanzt.
Einwirklich tolles Staffelfinale, das zum Glück ohne Cliffhanger auskommt.

PLATZ 1



Krankheiten und Comedy passen nicht immer zusammen und gerade bei einer Serie wie New Girl, die doch oft auch etwas überdreht ist kann man nur hoffen, dass das gut geht. Und hier geht es gut. Mehr sogar.
Jess haut Nick beim Football um und er verletzt sich am Rücken. Ohne Krankenversicherung muss er notgedrungen zu einer befreundeten Ärztin von Jess - einer Gynäkologin. Diese stellt bei Nick einen Knoten im Hals fest, der sich einen Tag damit auseinander setzen muss, ob er jetzt Krebs hat, oder nicht, da er erst am nächsten Tag die entscheidende Untersuchung hat.
Auch hier wird mal wieder eine Freundschaftsepisode gezeigt, die wirklich wundervoll ist.
Großartig die Szene in der Bar, als Nick, Schmidt, Winston und Cece ein Lied über Nick singen, bis Jess dazwischen funkt und Nick aufzeigt, dass er aus seinem Leben nicht viel gemacht hat und anfangen soll zu leben.
Generell ist ihr Bemühen um ihren Freund wirklich süß anzusehen, während Nick sich eigentlich nicht mit dem auseinander setzen will, was ihm vielleicht passieren könnte.
Wie toll die 5 als Freunde funktionieren wird auch noch mal am Ende deutlich, als seine Freunde die Untersuchung für Nick bezahlen, da er es sich nicht leisten kann.
Total zugedröhnt vom Alkohol und den Schmerztabletten für seinen Rücken macht Nick Jess sogar ein halbes Liebesgeständnis, indem er ihr sagt, wieviel sie ihm bedeutet und wie glücklich er ist, das sie da ist. Leider kann er sich am nächsten Morgen nicht mehr erinnern und Jess will es ihm nicht sagen.
Es sind soviele kleine Momente, die diese Folge zur besten der Staffel machen. Aber nicht zuletzt ist es wieder das Schauspiel von Jake Johnson, der zeigt, dass er auch mehr kann als Grimassen schneiden und wunderschön tanzen.

28.6.13 21:27, kommentieren